Erlesenes 2015

Saturday, 30. July 2016 17:13

Dass er Ulysses auf der 2015er-Leseliste auftaucht, habe ich ja schon verraten. Die gute Nachricht: James Joyce ist nicht der einzige Autor, der mich beschäftigen durfte. Hätte das Jahr ein Motto gehabt, dann wohl dieses: “Terry Pratchett and Co.”

  • James Joyce: Ulysses1
  • Max Scharnigg: Die Besteigung der Eiger-Nordwand unter einer Treppe
  • Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus
  • Timur Vermes: Er ist wieder da
  • Max Scharnigg: Vorläufige Chronik des Himmels über Pildau
  • Neil Gaiman: American Gods2
  • Neil Gaiman: The Graveyard Book
  • Reif Larsen: The Selected Works of T. S. Spivet
  • Neil Gaiman: The Ocean at the End of the Lane
  • Doris Lessing: On Cats3
  • Terry Pratchett, Stephen Baxter: The Long Mars
  • Susan Cain: Quiet
  • Terry Patchett, Stephen Baxter: The Long Utopia
  • Terry Patchett, Stephen Baxter: The Long War4

Auch bei dieser Liste gilt: Bei Interesse und gleichzeitiger Anwesenheit diskutiere ich gern bei ausgewählten Getränken über das eine oder andere Buch.

  1. Ja, ich habe es wirklich vollständig gelesen. Außerdem unterliege ich ein wenig dem Stockholm-Syndrom: Man quält sich durch, aber hinterher war es schön. Ich würde es nochmal zum ersten Mal lesen. []
  2. Lest das Buch! Tut es jetzt! Und bald gibt es dazu ja einen Film im Kino … []
  3. “Miau.” (Gray Cat) []
  4. Ich habe die Reihenfolge versaut, aber sie waren trotzdem lesenswert. Auf der Liste steht noch The Long Cosmos. []

Thema: Lebensgefühl, Literatur | Kommentare (0)

Erlesenes 2014

Tuesday, 10. February 2015 17:25

Nachdem Goodreads an Amazon verkauft wurde, habe ich mit den Reading Challenges aufgehört. Die geringere Zahl der Bücher hat aber andere Ursachen.

  • Jules Verne: Kerban, der Starrkopf
  • The Oatmeal: Woran Du erkennst, dass Deine Katze Deinen Tod plant1
  • Terry Pratchett: Raising Steam
  • Marc-Uwe Kling: Die Känguru-Offenbarung2
  • Daniel Kahneman: Thinking, Fast and Slow
  • Katharina Hagena: Der Geschmack von Apfelkernen
  • Silke Helfrich und Heinrich-Böll-Stiftung (Hg.): Commons — Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat
  • Daniel Suarez: Kill Decision
  • Stephen Hawking & Leonard Mlodinow: Der große Entwurf3

Falls ihr Fragen zu einem der Bücher habt oder bei einem Kaffee darüber diskutieren wollt, hinterlasst einfach einen Kommentar.4

  1. Wir sind alle verloren! []
  2. Witzig. []
  3. Die Autoren schreiben: Masse verzerrt die Raumzeit, sodass der kürzeste Weg nun ein anderer ist. Ich frage mich, ob Gravitation überhaupt eine Kraft ist oder nicht vielmehr ein Effekt unserer dreidimensionalen Wahrnehmung vierdimensionaler Raumzeit. Was ist “geradeaus”? []
  4. Haben Sie öfter Déjá-vus? []

Thema: Lebensgefühl, Literatur | Kommentare (0)

Erlesenes 2013

Tuesday, 10. February 2015 17:15

Gerade habe ich den Ulysses beendet — das ist doch ein guter Anlass, die Tradition der Leselisten fortzuführen.1

  • Jonas Jonasson: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
  • Mark Twain: The Awful German Language
  • Terry Pratchett: Unseen Academicals (Discworld #37)
  • Richard David Precht: Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?2
  • Daniel Suarez: Daemon
  • Daniel Suarez: Freedom
  • Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher (Zamonien #4)
  • Jasper Fforde: The Well of Lost Plots (Thursday Next #3)
  • Arthur Conan: The Adventures of Sherlock Holmes (Sherlock Holmes #3)
  • Richard Mason: Us
  • Any Rand: Atlas Shrugged3
  • Jasper Fforde: Something Rotten (Thursday Next #4)4
  • Terry Pratchett, Stephen Baxter: The Long Earth
  • Derek Landy: The Maleficient Seven
  • Jonathan Swift: Gulliver’s Travels
  • Thomas Cathcart & Daniel Klein: Plato and Platypus Walk into a Bar5

Wie immer bin ich gern bereit, bei einem angemessenen Getränk über dieses oder jenes Buch zu reden.

  1. Damit wenigstens etwas in diesem Blog weiter geht. xD []
  2. Immer einer mehr … []
  3. Ich kann dem Objektivismus in der dort beschriebenen Form nicht vollständig zustimmen, aber hin und wieder möchte ich rufen: Da, guckt! []
  4. Die Thursday-Next-Serie kann ich nur empfehlen! []
  5. Philosophie-Witze mit Erklärung. []

Thema: Lebensgefühl, Literatur | Kommentare (0)

Am Morgen

Sunday, 20. January 2013 9:27

Durch uns’re Wohnung gehet was,
Watet ohne Strümpfe.
Klappt die Türen,
Klapp Klapp Klapp!
Plappert lustig
Plapperdiplapp!
Wer kann das erraten?

Thema: Uncategorized | Kommentare (0)

Erlesenes 2012

Monday, 7. January 2013 21:54

Nach der Goodreads Challenge 2011 habe ich mir auch für das Jahr 2012 eine Anzahl Bücher zum Lesen vorgenommen und bin der Reading Challenge 2012 beigetreten. Von den 36 angepeilten Büchern habe ich nur 30 geschafft, die mir aber viel Freude bereitet haben.

Die Bücher des Jahres 2012 in chronologischer Reihenfolge zum Nachlesen:

Falls ihr Fragen zu einem der Bücher habt oder bei einem Kaffee darüber diskutieren wollt, hinterlasst einfach einen Kommentar.

In diesem Jahr geht es mit der Reading Challenge 2013 und einem Ziel von 30 Büchern weiter.

  1. Das hatte ich schon vor einer Weile begonnen und dann auch endlich mal beendet. []
  2. Nach 20 Jahren mal wieder … []
  3. empfehlenswert für alle, die Java programmieren (wollen)! []
  4. motiviert durch Jasper Fjordes Jane Eyre []
  5. darf jeder ruhig mal gelesen haben []
  6. dieses und die folgenden drei im Schweden-Urlaub :) []
  7. Das lesenswerte Drittel ist leider nicht zusammenhängend … []
  8. Snuff! []
  9. Teil 7. Die ersten sechs las ich im Sommer 2011. []
  10. Abschluss auf dem 29C3 []

Thema: Lebensgefühl, Literatur | Kommentare (2)

HomeOffice

Thursday, 19. July 2012 14:05

Heute bin ich mal im HomeOffice — nicht weniger Arbeit, aber weniger Unterbrechnungen bei dieser. Sehr gut, um TODO-Listen abzuarbeiten und Texte zu schreiben.

image

So habe ich denn dann in drei Stunden Arbeit (netto) auch schon 40 E-Mails erledigt und einen XMPP-Server installiert sowie auf allen Systemen Upgrades gezogen. Nun erstmal Mittagessen und dann geht es der INBOX weiter an den Kragen.

PS: Die eigentliche Motivation für diesen Post ist ja, die Android-Toolchain auf Blog-Fähigkeit hin zu testen. Dieser Artikel entstand mit den Apps WordPress,  PicSay und Dropbox unter Zuhilfenahme von Handy (für das Foto) und Transformer Tablet.

Thema: Erlebtes, Lebensgefühl | Kommentare (0)

Ich gehe nicht ins Internet!

Monday, 25. June 2012 22:57

Es ist zwar schon eineinhalb Monate her, dass über den neuen Selbsttest zur Internetsucht der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) berichtet wurde (z.B. durch heise online), aus verschiedenen Gründen1 habe ich ihn aber erst heute ausprobiert.

Das Ergebnis fiel entsprechend meiner Erwartung aus: ich bin zwar nicht süchtig, aber – natürlich! – suchtgefährdet!

Was läuft da schief in meinem Leben? Ich habe wahrheitsgemäß angekreuzt, dass ich wenig spiele und mir Bekanntschaften wichtiger sind als das Internet. Ich habe auch wahrheitsgemäß angekreuzt, dass ich meine Hausaufgaben und Hausarbeit nicht schneller oder schlechter erledige, nur damit ich bald ins Internet gehen kann. Aber: Ich habe auch wahrheitsgemäß angekreuzt, dass ich in meiner Freizeit acht Stunden am Tag im Internet verbringe.

Moment: das ist ja meine ganze Freizeit! Suchtgefährdet!!!

Ich lehne mich etwas zurück: Arbeitsbedingt verbringe ich natürlich viel Zeit im Internet. Das gehört zur Forschung inzwischen einfach dazu und ich kenne niemanden, der in der Bibliothek ein Lexikon aufsucht, um einen Begriff nachzuschlagen. Das geht mit Suchmaschinen im Internet einfach viel schneller und bequemer vom Schreibtisch aus! An dieser Stelle war ich geneigt, „berufsbedingt“ zu schreiben, aber ich kann an diesem Verhalten keine berufliche Präferenz mehr feststellen. Ich fühle mich im Gegenteil oft selbst eher noch altmodisch offline, wenn ich mein Nutzungsverhalten mit dem anderer Bekannter/Freunde/Kollegen vergleiche.

Der Schuldige lässt sich vielmehr (stellvertretend) durch folgende Testfrage benennen:

„Wie oft freust du dich bereits auf deine nächste Internetsitzung?“ (Seite 14 des Fragebogens)

Dabei habe ich auch hier wahrheitsgemäß mit „Nie“ geantwortet. Denn: Es gibt keine nächste Internetsitzung! Markus Beckedahl hat das in einem Interview für den Tagesspiegel anlässlich der re:publica2 sehr treffend formuliert:

„Keiner geht hier mehr ins Internet. Das Internet ist einfach da.“

Ebenfalls gut dargestellt in folgendem Tweet3

Jetzt muss man dem Test zugute halten, dass er für Jugendliche erstellt wurde, die laut Norm wohl nicht den ganzen Tag mit dem Smartphone herum rennen sollten und deshalb auch nur zu bestimmten Zeiten ins Internet gehen.4 Allerdings frage ich mich, ob der Test dann überhaupt noch die Realität erfasst? Ich bin schlichtweg zu alt, um zu den Digital Natives gehören zu können, und selbst ich fühle mich von diesem Test massiv missverstanden.

„Ins Internet gehen“ heißt für mich:

  • Internetbedürfnis entwickeln
  • Modem einschalten
  • PPP-Daemon (oder ein anderes Einwahlprogramm) starten
  • Einwahl abwarten, dabei zuhören, ob alles funktioniert
  • etwas so schnell wie möglich im Internet tun, weil nebenbei die Uhr tickt5
  • die Internetverbindung explizit abbauen
  • das Modem wieder ausschalten

Das habe ich vor 12 Jahren zum letzten Mal so gemacht.

Wie geht man heute ins Internet? Muss ich dafür den Browser öffnen? Mein Handy ist doch auch online … oder muss ich mir explizit vornehmen, ins Internet zu gehen? Aber was soll ich da? Die Umfrage hat Online-Spiele und Arbeit explizit ausgeschlossen. Dort ging es um Freizeit im Internet. Ich gucke hin und wieder etwas auf Youtube an. Bin ich dafür im Internet? Wenn ich die Filme vorher herunterlade und sie dann schaue, zählt das dann nicht als Internet-Zeit? Ich finde es erschreckend, wie sehr diese Studie an der Nutzungsrealität vorbei geht. Es zählt doch auch niemand, wie lange ich telefoniere!6 Wie war das eigentlich damals, als ich beim Nachschlagen einzelner Begriffe im Lexikon7 stundenlang Dinge gelesen hat, die gar nicht zur eigentlichen Aufgabe gehörten? Warum hat niemand versucht, mich vor Lexika zu retten?

Um keinen falschen Eindruck zu erwecken: Ich halte Medienkompetenz für eine sehr wichtige Fähigkeit, ebenso wie ich deren Vermittlung für eine Aufgabe halte, der wir8 uns viel zu wenig widmen. Ebenso wichtig ist es, zu erkennen, wenn jemand von einem Medium derart gefangen wird, dass dessen Nutzung schädlich ist. Nur ist „das Internet“ inzwischen viel zu viel, als dass nur dessen Nutzung an sich uns etwas darüber verraten kann, wie es genutzt wird und ob es sich um ein „gutes“ oder ein „schlechtes“ beziehungsweise „schädliches“ Nutzungsverhalten handelt. Ein entsprechender Test sollte sich IMHO viel mehr auf einzelne Nutzungsaspekte konzentrieren und diese erfragen. Dann hilft er auch den Jugendlichen.

 

TL;DR

Liebe Mitarbeiter der BZgA: Achten Sie doch bitte bei der Erstellung solcher Tests darauf, dass sie auch die Realität der Zielgruppe sinnvoll widerspiegeln!

  1. namely: beim ersten Test funktionierte die Seite mit dem Test einfach nicht und dann verging eine Weile, bis ich es wieder versucht habe … []
  2. ja, ist schon eine Weile her! []
  3. Everything is a remix: Das ist sicher nicht das Original und nicht der einzige Tweet, der diese Aussage verpackt! []
  4. Meine eigene, ziemlich eingeschränkte und konservative Meinung. Warum sollten sie eigentlich nicht?! []
  5. das waren mal muntere drei Pfennige pro Minute! []
  6. Gibt es Studien über Menschen, die stundenlang der Zeitansage zuhören? Gibt es so etwas? Wird denen geholfen? Vielleicht mit einer telefonischen Umfrage? []
  7. ja, sooo alt bin ich! []
  8. sowohl die Schulen als auch jeder einzelne von uns []

Thema: Gedanken, Lebensgefühl | Kommentare (0)

1,70 € sind auch keine Lösung

Thursday, 12. April 2012 20:23

Vor nicht allzu langer Zeit schrieb Chris über die Benzinpreiserhöhungen, 1,70 € seien noch lange nicht genug. Die Argumentation ist schlüssig: Wenn wir bedenken, dass das Erdöl, welches ein wichtige Rohstoff vieler Alltagsgegenstände ist, einfach verfeuert wird, um diese Gegenstände und uns in der Gegend herumzukutschieren und unserer Bequemlichkeit zu dienen, kann der Preis für Benzin gar nicht hoch genug angesiedelt werden. Wir sollten nicht bezahlen, was die Förderung kostet, sondern was der Ersatz dieses verfeuerten Liters wert ist.

Als Stadtmensch konnte ich da bedenkenlos zustimmen. Das Auto ist für mich ein Luxus, den ich nur selten brauche. So selten, dass ich mir nach Ableben meines aktuellen Autos1 kein neues kaufen, sondern mich im wirklichen Bedarfsfall auf Mietwagen und Car-Sharing-Angebote verlassen werden. Die Kalkulation ergibt, dass das schon ohne Benzinverbrauch kostengünstiger ist. Alles andere erledigen die öffentlichen Verkehrsmittel.

Diese Zustimmung wurde am Osterwochenende herausgefordert, als ich meine Familie besuchte, die in ländlicher bis sehr ländlicher Gegend wohnt. Mit eigenem Garten, großen Wiesen, Wald und unter dem Strich wahrscheinlich einer besseren CO2-Bilanz als ich in meiner Stadtwohnung. Nur gibt es in dieser ländlichen Gegend vor allem sehr viel Platz, den zu überwinden es gilt.  Mit der Bahn zum Bahnhof : kein Problem. Ab da gilt es, Strecken zwischen 3 und 15km zu überwinden. Öffentlicher Nahverkehr ist vorhanden; überwiegend aber, um Schulkinder morgens zur Schule und Nachmittags nach Hause zu bringen. Am Osterwochenende ist das nicht relevant. Die Buslinien, die es gibt, fahren eher ökonomisch sinnvoll als praktikabel und für die Kosten einer Taxifahrt darf ich die öffentlichen Verkehrsmittel in Magdeburg einen Monat lang nutzen. Man könnte jetzt argumentieren, dass diese Menschen ja in die Stadt ziehen können. Aber dann müssten wir auch alle ans Mittelmeer ziehen, um Heizenergie zu sparen und ob eine Stadt so viel energieeffizienter ist, ist auch fragwürdig.

Die Folge ist, dass jeder, der es sich finanziell und körperlich leisten kann, dort ein Auto besitzt und dieses auch ausgiebig nutzt. Alle anderen bleiben zu Hause und lassen sich versorgen. Zwar fahren Bäcker und Fleischer über die Dörfer2, von einer mobilen Drogerie oder Apotheke habe ich aber noch nichts gehört. Selbst wenn man mit dem Bus den Weg zum nächsten Supermarkt geschafft hat – und in der Nähe des Supermarkts gibt es keine Bushaltestelle – muss man seine Einkäufe auch noch nach Hause schaffen. Kurz, ohne Auto ist man echt aufgeschmissen!

Der einzige Effekt, den die Benzinpreiserhöhungen haben, ist eine Erhöhung der Lebenserhaltungskosten.

Das heißt natürlich nicht, dass das Auto und die Verbrennung von Erdöl die einzige gangbare Lösung sind. Was mich aber stört, ist der Weg, auf dem das Problem angegangen wird. Anstatt individualisierten öffentlichen Nahverkehr anzubieten3  oder die Elektromobilität4 auf dem Land zu fördern, ganz zu schweigen von der oben angedeuteten Möglichkeit, andere Services mobil zu machen.

Ich denke, dass es nicht ausreicht, einfach nur den Treibstoff teurer zu machen. Es müssen gezielt Aufbau und Förderung von Alternativen stattfinden und es muss differenziert werden, welche Mobilität notwendig ist! Dann wird es eines Tages überflüssig, einen halben Meter über der Straße Benzin zu verbrennen, um Menschen und Waren zu bewegen.

  1. was recht bald der Fall sein könnte []
  2. mit dem Effekt, dass die Dorfbäcker überwiegend pleite sind []
  3. Ich habe das in Südfrankreich erlebt: Wer dort in das Hinterland wollte, konnte eine Hotline anrufen und angeben, welche der ausgeschriebenen Linien er nutzen wollte. Dort fuhren dann kleinere Busse. Praktisch gab es also einen Fahrplan, der aber nur umgesetzt wurde, wenn es auch Interessenten gab. Die Kosten entsprachen denen einer normalen Busfahrt. []
  4. Der Vorteil der Elektromobilität ist die Entkopplung von Energieerzeugung und -nutzung. Wenn uns eines Tages eine bessere Art einfällt, Strom zu erzeugen, müssen wir nicht erst alle Autos austauschen, wie das jetzt der Fall ist. []

Thema: Gedanken, Lebensgefühl | Kommentare (0)

Erlesenes 2011

Friday, 30. December 2011 16:42

Anfang des Jahres hat Goodreads die 2011 Reading Challenge gestartet. Der Deal: Zu Beginn des Jahres kann man angeben, wie viele Bücher man im Verlauf des Jahres lesen möchte. Auf der Startseite wird dann angezeigt, wie weit das Vorhaben ist und ob ein hypothetischer Zeitplan – davon ausgehend, dass  alle Bücher der gleichen Lesezeit bedürfen – eingehalten wird. Bei mir sieht das so aus.1

Ich habe Anfang des Jahres kurz überschlagen, wie viel ich 2010 lesen wollte und wie viel ich tatsächlich geschafft habe und mich mit mir auf durchschnittlich drei Bücher pro Monat geeinigt, die Challenge also auf 36 Bücher im Jahr 2011 gesetzt. Die habe ich  auch gerade so2 geschafft.

Hier mal die Bücher in Chronologischer Reihenfolge zum Nachlesen:

  • Nice Work (David Lodge)
  • A Tale of Two Cities (Charles Dickens)
  • Schweine und Elefanten (Helmut Krausser)
  • Könige über dem Ozean (Helmut Krausser)
  • The Book of Lost Things (John Connolly)
  • Der Schrecksenmeister (Walter Moers)
  • Anleitung zum Unglücklichsein (Paul Watzlawick)
  • The Case of Missing Books (Ian Sansom)
  • Einer flog über das Kuckucksnest (Ken Kesey)
  • Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens (Max Goldt)
  • Glenkill (Leonie Swann)
  • Durch einen Spiegel in einem dunklen Wort (Jostein Gaarder)
  • Der Fall Jane Eyre (Jasper Fjorde)
  • Crime and Punishment (Fyodor Dostoyevsky)3
  • Die Känguru-Chroniken (Marc-Uwe Kling)
  • Das Kartengeheimnis (Jostein Gaarder)
  • Küßchen Küßchen (Roald Dahl)
  • God Hates Us All (Hank Moody)4
  • The Emperor’s New Mind (Roger Penrose)
  • Empört Euch! (Stéphane Hessel)
  • Grünschnabel (Monica Cantieni)
  • The Gun Seller (Hugh Laurie)5
  • Was davor geschah (Martin Mosebach)
  • Solaris (Stanisław Lem)
  • Alice’s Adventures in Wonderland & Through the Looking Glass (Lewis Caroll)
  • The Great Gatsby (F. Scott Fitzgerald)
  • I Shall Wear Midnight, Discworld #38 (Terry Pratchett)
  • Skuldeggery Pleasant, Skuldeggery Pleasant #1 (Derek Landy)
  • Playing with Fire, Skuldeggery Pleasant #2 (Derek Landy)
  • The Faceless Ones, Skuldeggery Pleasant #3 (Derek Landy)
  • Dark Days, Skuldeggery Pleasant #4 (Derek Landy)
  • Mortal Coil, Skuldeggery Pleasant #5 (Derek Landy)
  • Death Bringer, Skuldeggery Pleasant #6 (Derek Landy)6
  • Traumnovelle (Arthur Schnitzler)
  • Faust: Erster und zweiter Teil (Johann Wolfgang von Goethe)
  • Lolita (Vladimir Nabokov)
  • Der futurologische Kongress (Stanisław Lem)
  • Sterntagebücher (Stanisław Lem)

Das waren sie. Falls ihr Fragen zu einem der Bücher habt oder bei einem Kaffee darüber diskutieren wollt, hinterlasst einfach einen Kommentar.

Erkenntnis für mich: Das ist ziemlich genau die Zahl Bücher, die ich gut und gern lese. Falls es 2012 wieder eine Challenge gibt, werde ich die Gelegenheit nutzen, mich damit zum Lesen zu animieren und dabei zu bleiben. Ansonsten lässt sich das ja auch selbst organisieren.

  1. Mir wurde mal von einer 500-seitigen Dissertation eines Philosophen berichtet, die sich ausschließlich mit Bezugswörtern in Link-Bezeichnungen beschäftigt. Nur so am Rande. []
  2. mit 38 Büchern []
  3. Der deutsche Titel der alten deutschen Übersetzung ist Schuld und Sühne []
  4. Hank Moody ist der  Protagonist der Serie Californication und dieses Buch ist Teil der Handlung, der Autor existiert also nicht wirklich. Trotzdem interessant, dass man das Buch erwerben kann. []
  5. Ja, Dr. House. Wer den Humor mag, sollte das Buch unbedingt lesen! []
  6. Muss ich noch dazu schreiben, dass mir die Bücher ebenfalls sehr gut gefallen haben? ;) []

Thema: Erlebtes, Lebensgefühl, Literatur | Kommentare (3)

Vertwittert

Friday, 25. November 2011 23:47

Bilanz nach zwei Jahren Twitter: 1862 Tweets, 116 Followers und immer weniger Blödsinn in der Timeline. Mann, was habe ich früher alles  gepostet?! Aber das musste wohl so sein im Kurznachrichtenhype. Und wie ich selbst schon einmal bemerkte: Gedankenknappheit auf 140 Zeichen – wir beschneiden uns selbst und in der Kürze einer Nachricht geht nicht selten auch ihr Potential verloren.

Auf der anderen Seite verhungert hier gerade ein Blog, das viel mehr Platz zum Austoben bietet, in dem ich meine Gedanken besser entfalten und überlegter darlegen kann. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, noch einmal darüber nachzudenken, ob dieser Gedanke überhaupt in die Welt gebracht wird.

Deshalb gibt es ab jetzt die Kompromisslösung: Statuskram à la Bin-Gut-Gelandet oder Scheißwetter-Gelaber-Da-Draußen sowie Linkempfehlungen und Social Communication bleiben weiter auf Twitter, der Rest wird notiert, aber nicht gleich in die Welt gezwitschert. Lieber möchte ich diese Gedanken doch wieder ausdenken und an anderer Stelle präsentieren; zum Beispiel hier. Damit sollte die Schreibmaschine in dieser oder jender Form auch wieder aktiver werden.

Thema: Gedanken, Meta | Kommentare (1)