Beiträge vom August, 2009

Reload

Sunday, 30. August 2009 17:57

Das Theme ist erstmal provisorisch eingerichtet; der Kompromiss zwischen dem, was ich haben möchte und dem, was ich bekommen kann. Trotzdem besser als der WP-Standard.

Damit ist diese Seite dann offiziell freigegeben und über die bekannte Adresse erreichbar, also auch ein Ersatz für die alte und ungepflegte Homepage.

Sekt gibt es später. Jetzt ist Kaffeezeit!

Thema: Meta | Kommentare (1) | Autor:

Gedankenlos

Friday, 28. August 2009 0:21

Eine meiner großen Schwächen: Die Unfähigkeit, nicht nachzudenken. ich grüble ständig. Morgens nach dem Aufwachen darüber, was den Tag lebenswert macht, tagsüber sind die Dinge, die mich bewegen oder gelöst werden wollen und Abends ist es Zeit, die Eindrücke des zu verarbeiten. Nachts wird dann geträumt. Jede Idee muss ausgebreiten, gewendet, geprüft und bewertet werden. Vergessen ist schwer, fast unmöglich.

Und dann gibt es die wenigen Dinge, die mich vom grübeln abhalten: Kunst, insbesondere gute Musik, ein gutes Buch oder ein ansprechender Film, Sex und Sport. An dieser Stelle offenbart sich die Macht des Autors über den Leser. Es geht nämlich um den Sport, konkret ums Schwimmen.

Ich mag Sport eigentlich nicht besonders, weil er den Körper auslaugt, müde macht und auf so fiese Art Grenzen aufzeigt, die sich nur mit viel Mühe ausdehnen, jedoch niemals abschaffen lassen. Das macht klein und unbedeutend und dieses Gefühl mag ich nur, wenn ich dabei in einen Sternenhimmel blicken darf. Trotzdem: ich kann abschalten. Einfach stur weiterschwimmen und nichts weiter verfolgen, als den stetigen Rhythmus des Atmens und der Bewegung. Einzig der Beckenrand kann hierbei noch unterbrechen.

Und tief unten in einer ganz dunklen Ecke lauert die Vermutung, dass ich mich der Quälerei nur deshalb hingebe.

Thema: Lebensgefühl | Kommentare (2) | Autor:

Nochmal; diesmal anders.

Wednesday, 26. August 2009 23:05

Noch so ein Blog. Nicht mein erstes, nicht mein einziges und wohl auch nicht mein letztes. Ein bisschen geschrieben habe  ich ja schon immer, nun tu ich das mal wieder etwas öffentlicher.

Gerade bin ich schreibwütig. Nicht nur heute – das ist kein Grund für ein Blog. Schon seit einer Weile, deshalb fange ich jetzt einfach an. Ewig werde ich es aber nicht bleiben. Wechselnde Prioritäten sind eine meine Konstanten. Das wird dieses Blog treffen, ebenso wie viele andere Dinge.

Was hier steht, ist persönlich. Nicht privat, nicht ungefiltert, aber es wird mich betreffen. Egozentrisch und mit authentischen Metaphern. Das meiste sind wohl Blog-Texte. Was die Schreibmaschine auf das Papier hämmert, steht nicht im Internet. Aber eventuell wird es mal abgetippt. Ein Exklusivitätsbonus. Vielleicht auf eine Abwertung der Schreibmaschine. Und dann gibt es noch das, was in meinem Notizbuch steht. Wer das lesen will, muss meinen Dachboden ausräumen, wenn ich nichts mehr dagegen tun kann, oder mit mir zusammen alt werden. Für alle anderen gibt es dieses Blog.

Der Titel drückt aus, was das Schreiben gerade ist: Eine Sucht. Das exhibistionistische Verlangen, die eigenen Gedanken herauszulassen, in die Welt zu tragen und sie damit zu beschäftigen. Sperrmüll, der vor die Tür getragen wird. Aber vorsichtig – andere mögen Schätze darin finden. “Ich schreibe für mich” ist eine Ausrede. Öffentlich schreibt niemand für sich. Das hier ist für die Welt.

Mögen die Spiele beginnen!

Thema: Meta | Kommentare (1) | Autor: