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	<title>S C H R E I B M A S C H I N E &#187; Erlebtes</title>
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	<description>Just one of these days ...</description>
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		<title>Kein Anschluss unter dieser Nummer</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 20:58:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tux</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Getipptes]]></category>

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		<description><![CDATA[Da bin ich doch in Helsinki in die Nachtverkehrsfalle getappt: Nach getaner Arbeit habe ich mir von meinen Kolleginnen vor Ort ein wenig die Stadt zeigen lassen: die wichtigsten Bauwerke, ein bisschen Geschichte und die Inseln, auf denen fr&#252;her1 die Festung gegen die Russen errichtet wurde und die heute neben vielen Touristen auch gute Restaurants [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da bin ich doch in Helsinki in die Nachtverkehrsfalle getappt:</p>
<p>Nach getaner Arbeit habe ich mir von meinen Kolleginnen vor Ort ein wenig die Stadt zeigen lassen: die wichtigsten Bauwerke, ein bisschen Geschichte und die Inseln, auf denen fr&#252;her<sup><a href="http://www.tuxathome.de/blog/2010/08/kein-anschluss-unter-dieser-nummer/#footnote_0_95" id="identifier_0_95" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="im 18. Jahrhundert">1</a></sup> die Festung gegen die Russen errichtet wurde und die heute neben vielen Touristen auch gute Restaurants mit leckeren Rentiergerichten beherbergen. Zur&#252;ck ging es mit der F&#228;hre und dann war alles ganz einfach: Mit dem Bus zur Uni und von dort aus so zum Hotel, wie das auch gestern schon sehr gut funktionierte.</p>
<p>In der Theorie ein guter Plan, in der Praxis war es dreiviertel zehn und der Wunschbus fuhr nicht mehr. An eine Routenplanung mittels Stadtplan ist hier nicht zu denken. Zwar wei&#223; ich inzwischen, wo ungefaehr sich das Hotel und die Uni befinden, die exakten Positionen auszumachen war mir bislang jedoch nicht m&#246;glich. Zudem scheinen nicht alle Linien auf dem Plan verzeichnet zu sein.</p>
<p>Gl&#252;ck im Ungl&#252;ck: Ich habe einen Schl&#252;ssel zur Uni und zum B&#252;ro bekommen, konnte dort also nachschlagen. Die <a title="Routenplanung der Verkehrsbetriebe Helsinki" href="http://www.reittiopas.fi/en/" target="_blank">Webseite zur Routenplanung</a> der hiesigen Verkehrsbetriebe gef&#228;llt mir sehr gut. Nun m&#252;sste man sich nur noch die Haltestellen in der Umgebung des Hotels merken k&#246;nnen<sup><a href="http://www.tuxathome.de/blog/2010/08/kein-anschluss-unter-dieser-nummer/#footnote_1_95" id="identifier_1_95" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Mets&auml;l&auml;ntie, Haaga ammattikoulu, &amp;#8230;">2</a></sup> und bekommt dann einen Reiseplan. Hier ist die ganze Energie  der Gestalter hineingeflossen, deshalb werden in nur wenigen Bussen &#252;berhaupt die n&#228;chsten Haltestellen angezeigt, Busse halten nur auf Wunsch, was sinnvoll ist, wenn man wei&#223;, dass man an der kommenden Haltestelle aussteigen will, also auch wei&#223;, was die kommende Haltestelle ist, jede Fahrt auf unbekannter Strecke aber zu einem Abenteuer macht. Ein Makel: In der Routenplanung steht nicht, in welche Richtung der Bus an der entsprechenden Haltestelle fahren muss, auf welcher Seite der Stra&#223;e ich also warten sollte.</p>
<p>Finnische W&#246;rter weisen eine erstaunliche &#196;hnlichkeit zur Tetris-Melodie auf: ich kann sie mir nicht merken. Also stehe ich mit einem Zettel in der Hand an der Haltestelle, die nach meinem besten Gewissen die richtige sein m&#252;sste. <sup><a href="http://www.tuxathome.de/blog/2010/08/kein-anschluss-unter-dieser-nummer/#footnote_2_95" id="identifier_2_95" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Man k&ouml;nnte nach den Abfahrtszeiten gehen, jedoch sind die wegen der optionalen Haltestellen eher Wunsch als Realit&auml;t.">3</a></sup></p>
<p>Und dann kommt der Bus. Ich halte die Hand raus, steige ein, stelle meine Frage nach der Haltestelle. Ich spreche kein Wort Finnisch, der Busfahrer offenbar kein Wort Englisch: Lost in Translation. Hier k&#228;me der Zettel zum Einsatz. Jedenfalls bei nicht-weitsichtigen Busfahrern. Ich sage nur &#8220;Haaga&#8221;,<sup><a href="http://www.tuxathome.de/blog/2010/08/kein-anschluss-unter-dieser-nummer/#footnote_3_95" id="identifier_3_95" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Doppelte Buchstaben werden lang ausgesprochen. Auch, wenn es Konsonanten sind. In Finnland gibt es ein langes &amp;#8220;P&amp;#8221;.">4</a></sup> der Busfahrer nickt und f&#228;hrt los. Ich bekomme Schicksalsmitleid, dieser Bus hat bereits eine Haltestellenanzeige.</p>
<p>Nach einer geraumen Welte dreht sich der Busfahrer um und sagt etwas zu mir. Was, werde ich nie erfahren, aber ich halte nochmals meinen Zettel hin und sage diesmal auch das &#8220;ammattikoulu&#8221;<sup><a href="http://www.tuxathome.de/blog/2010/08/kein-anschluss-unter-dieser-nummer/#footnote_4_95" id="identifier_4_95" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="ohne langes T">5</a></sup> mit auf. Er nickt und f&#228;hrt weiter, und siehe da: die n&#228;chste Haltestelle ist Ilkantie und dann kommt auch schon das Ziel.</p>
<p>Wer also weder die Landessprache spricht noch vollst&#228;ndig durch die Verkehrspl&#228;ne durchblickt sollte als immer einen Zettel mit den Zielkoordinaten dabei haben.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_95" class="footnote">im 18. Jahrhundert</li><li id="footnote_1_95" class="footnote">Mets&#228;l&#228;ntie, Haaga ammattikoulu, &#8230;</li><li id="footnote_2_95" class="footnote">Man k&#246;nnte nach den Abfahrtszeiten gehen, jedoch sind die wegen der optionalen Haltestellen eher Wunsch als Realit&#228;t.</li><li id="footnote_3_95" class="footnote">Doppelte Buchstaben werden lang ausgesprochen. Auch, wenn es Konsonanten sind. In Finnland gibt es ein langes &#8220;P&#8221;.</li><li id="footnote_4_95" class="footnote">ohne langes T</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Mainstreamfarben</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 00:14:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tux</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Getipptes]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem Finja neulich berichtete, im stabilo Visco ihren Stift f&#252;r&#8217;s Leben gefunden zu haben, zog ich nun selbst aus, jenen zu begutachten. Wie in vielen anderen Bereichen des Lebens bin ich auch in der Frage des Schreibstiftes noch ziemlicher Single und trotz einiger teils heftiger Aff&#228;ren habe ich noch nicht den Richtigen gefunden. Ein kurzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem <a href="http://www.finjablog.de/" target="_blank">Finja</a> neulich berichtete, im<a href="http://www.stabilo.com/pages-us/products/pointvisco.php" target="_blank"> stabilo Visco</a> ihren Stift f&#252;r&#8217;s Leben gefunden zu haben, zog ich nun selbst aus, jenen zu begutachten. Wie in vielen anderen Bereichen des Lebens bin ich auch in der Frage des Schreibstiftes noch ziemlicher Single und trotz einiger teils heftiger Aff&#228;ren habe ich noch nicht den Richtigen gefunden.</p>
<p>Ein kurzer Zwischenwurf: Kenn jemand einen brauchbaren und erreichbaren Schreibwarenladen in Magdeburg? Der im Allee-Center hat offenbar zugemacht. Oder ist er nur umgezogen und ich habe ihn nicht wiedergefunden?</p>
<p>Und zur&#252;ck zur eigentlichen Erz&#228;hlung: In oben eingeschobener Ermangelung eines brauchbaren Schreibwarenladens bin ich zu Karstadt gegangen und habe dort die Stifte ausprobiert.</p>
<p>Finja hat Recht, sie schreiben sich wirklich gut. Aber leider waren sie nur in absolut modischen* Farben vorhanden: <em>hellblau</em>, <em>hellgr&#252;n</em>, <em>orange</em> und <em>violett</em>.</p>
<p>Wer denkt sich sowas aus???</p>
<p><span style="color: #808080;">* das hei&#223;t f&#252;r den t&#228;glichen Gebrauch v&#246;llig unvertretbar &#8230;</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Verblendung</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 18:29:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tux</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Anfang stand &#8211; wie so oft &#8211; die Idee, einfach nur mal wieder ins Kino zu gehen. W&#228;hrend der Arbeitswoche komme ich selten dazu, weil ich zu Zeiten, zu denen Filme starten, oft noch im B&#252;ro sitze oder andere Termine habe und die Magdeburger Filmlandschaft Sp&#228;tvorstellungen nur noch an sehr ausgew&#228;hlten Tagen zu Verf&#252;gung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Anfang stand &#8211; wie so oft &#8211; die Idee, einfach nur mal wieder ins Kino zu gehen. W&#228;hrend der Arbeitswoche komme ich selten dazu, weil ich zu Zeiten, zu denen Filme starten, oft noch im B&#252;ro sitze oder andere Termine habe und die Magdeburger Filmlandschaft Sp&#228;tvorstellungen nur noch an sehr ausgew&#228;hlten Tagen zu Verf&#252;gung stellt. Ein Samstagabend zur Sp&#228;tvorstellungszeit hielt dann f&#252;r den Kinobesuch her.</p>
<p>Das Angebot der Filme wirft mich schon lange nicht mehr um, aber hier und da ist etwas dabei, das spannend ist oder das ich mag, weil es in irgendeiner Form Fiktion ist, die ich mir gern anschaue. In diesem Fall hatte jedoch schon vorher etwas komplett anderes meine Aufmerksamkeit erregt. Der Film &#8220;Verblendung&#8221; wurde sehr rei&#223;erisch angek&#252;ndigt, die Vorschau versprach trotzdem einen interessanten Inhalt.</p>
<p>Zun&#228;chst konnte ich mich gar nicht entscheiden, ob ich die Romanvorlage von <a title="Wikipedia: Stieg Larsson" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stieg_Larsson" target="_blank">Stieg Larsson</a> lesen oder doch den Film schauen sollte. Also wurde das allesbeinhaltende Weltnetz befragt &#8211; wenn auch nur in sehr kleinen Stichproben. Auf der Krimi-Couch gab es eine sehr m&#228;&#223;ige <a title="Krimi-Couch: Kritik zum Buch &quot;Verblendung&quot; von Stieg Larsson" href="http://www.krimi-couch.de/krimis/stieg-larsson-verblendung.html" target="_blank">Kritik zum Buch</a>: Ein Rahmen, der nicht so recht zur eigentlichen Geschichte passt, Fehler im Aufbau der Geschichte, langatmig und letztendlich &#8220;nicht sonderlich originell&#8221;. Angesichts meine Stapels noch zu lesender B&#252;cher also eher kein Zuwachs. Wesentlich freundlicher bis hin zu romantisch waren da eher die Beschreibungen des Films*, den man nach Meinung einiger Blog-Autorinnen unbedingt sehen muss. Mit der Alternative &#8220;Final Destination 4&#8243;, die mich maximal wegen des Untertitels &#8220;Rest in pieces&#8221; zum Schmunzeln bringt, war die Wahl getroffen. &#8220;Verblendung&#8221; in einer Samstagkinosp&#228;tvorstellung.</p>
<p>Den Inhalt des Films m&#246;chte ich an dieser Stelle nicht wiedergeben, daf&#252;r gibt es gen&#252;gend andere Quellen, z.B. <a title="Wikipedia: Verblendung (Film)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verblendung_(Film)" target="_blank">Wikipedia</a>.</p>
<p>Ich empfand den Beginn des Films als sehr seicht. Es passiert nichts, was nicht auch in anderen Filmen schon verarbeitet wurde: Verlorener Prozess, Karrierezweifel, Auszeit, hingeworfene Arbeit, entt&#228;uschte Kollegen. Der Protagonist Mikael Blomkvist wird recht typisch eingef&#252;hrt. Auch Lisbeth Salander, die zweite Hauptfigur, wird krass, aber nicht ungew&#246;hnlich beschrieben. Wie sehr ihre Vorgeschichte zur Geschichte des Films passt, zeigt sich erst langsam und wird so recht erst im Nachhinein bewusst. Die fehlenden Zusammenh&#228;nge haben mich w&#228;hrend des Films &#246;fter zu der Frage gebracht, warum diese oder jene Szene &#252;berhaupt vorhanden ist oder so umfangreich dargestellt wurde.</p>
<p>Vordergr&#252;ndig geht es darum, einen Mordfall aufzukl&#228;ren, der Jahrzehnte zur&#252;ckliegen soll. Bei der Recherche kommt eine Reihe von sexuell motivierten Morden ans Tageslicht und neben gar unfriedlichen Familienverh&#228;ltnissen werden schlussendlich auch die Schuldigen ausgemacht. Alles in feiner Krimimanier mit Verwechslungen, Unsicherheiten, einem Happy-End in letzter Minute und b&#246;sem Ende f&#252;r die &#220;belt&#228;ter.</p>
<p>Hintergr&#252;ndig besch&#228;ftigt sich der Film so intensiv mit den Themen Vergewaltigung und sexuelle N&#246;tigung, dass ich fast autobiographische Hintergr&#252;nde unterstellen mag. Lisbeth Salander erlebt selbst im Film eine sehr brutale Vergewaltigung, deren Darstellung ich auch unter dem Argument k&#252;nstlerischer Schockwirkung extrem empfand, f&#252;r die sie sich nicht weniger brutal und sehr nachhaltig r&#228;cht. Insgesamt ist Lisbeth Salander ein sehr intelligenter, aber auch sehr unverstandener und getriebener Charakter. Ihre Erfahrungen motivieren sie dann wohl auch dazu, in den Fall einzusteigen.</p>
<p>Mit Fortschreiten der Handlung entwickelt sich zwischen den Hauptcharakteren ein Verh&#228;ltnis, das einerseits Anziehung, andererseits aber auch massive Angst voreinander und vor einer Abh&#228;ngigkeit wiederspiegelt. Da trifft der romantisch vertr&#228;umte Journalist auf eine verschlossene, eiskalt erscheinende und nur punktuell verf&#252;gbare Hackerin mit gewaltt&#228;tig verst&#246;rter Kindheit, die sich an ihn heranl&#228;sst, ohne dass er dabei etwas nehmen k&#246;nnte. Leider ist das auch alles, was der Film aus dem Verh&#228;ltnis gemacht hat. Das Ausmalen der M&#246;glichkeiten, Konsequenzen und innerer Handlungen der jeweiligen Charaktere bleibt dem Zuschauer als Hausaufgabe &#252;berlassen, dabei h&#228;tte das sehr gut in den Film hineingepasst. Vielleicht spricht mich dieser Aspekt aber auch nur deshalb so sehr an, weil er mich an pers&#246;nliche Erfahrungen erinnert.**</p>
<p>Der Film hat, wie oben schon erw&#228;hnt, ein Happy End. Eines, das mich verwirrt hat, weil ich bis jetzt noch nicht entscheiden konnte, ob einfach nur ein sch&#246;nes Ende her musste, oder ob die Figur der Lisbeth Salander letztendlich doch nur aus stereotypen Vorurteilen zusammengesetzt wurde. Ihr Wandel, auch wenn er nur angedeutet wird, schwingt sehr die Moralkeule. Ein wenig Lisbeth bleibt, aber letztendlich verschwindet die Figur, wie sie war und wird durch eine neue ersetzt. Flucht aus der ungeliebten Existenz oder ein moralischer Sieg? Dieser w&#252;rde den Film entwerten, der doch die ganze Zeit dargestellt hat, warum es diesen moralischen Sieg eben nicht geben kann.</p>
<p>&#8220;Verblendung&#8221; muss man sich anschauen, um den Film anschlie&#223;end mit Kenntnis aller Teile noch einmal zusammenzusetzen. Dann regt er zum Nachdenken an. Genau dazu ist der Abspann auch sehr gut geeignet***, der insbesondere mit der musikalischen Untermalung nicht versucht, Aufmerksamkeit zu erheischen, sondern eine fast meditative Stimmung verbreitet.</p>
<p>Wer jetzt eine Empfehlung sucht, muss leider entt&#228;uscht werden. Ich bereue es nicht, den Film gesehen zu haben &#8211; im Gegenteil konnte ich sehr viel dar&#252;ber nachdenken. Aber es f&#228;llt mir ebenso schwer, ihn als guten Film darzustellen. Auf jeden Fall etwas anderes als Popcorn-Kino, und schon allein deshalb sollte es mehr Filme dieser Art geben. ****</p>
<p>* Offenbar habe ich trotzdem keine so ernst genommen, dass ich irgendeinen Link abgespeichert habe. Meine Sammlung schweigt diesbez&#252;glich und kann sich nur an die Buchkritik erinnern.</p>
<p>** Bevor jemand spekuliert: Die Erinnerung geht um drei Ecken und hat nichts mit irgendeiner Form von Vergewaltigung zu tun.</p>
<p>*** Wenn nicht eine halbe Minute vor Ende des Abspanns ein Kinomitarbeiter hereinkommt, den Ton ausstellt und fragt, ob er denn die Tiefgarage abschliessen koenne. Ich hoffe, das passiert mir nicht noch einmal.</p>
<p>**** Der Film geh&#246;rt zur Reihe der Millenium-Trilogie, der n&#228;chste Teil kommt wohl im Februar 2010.</p>
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		<title>Wien Flughafen, an einem Mittwochmorgen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 06:51:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tux</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Getipptes]]></category>

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		<description><![CDATA[Erster Pluspunkt f&#252;r den Wiener Flughafen: Es gibt freies WLAN. In Deutschland, speziell Hannover und Berlin (SXF und TXL) ist mir das noch nicht begegnet und auch die Z&#252;richer wollen erstmal Kreditkartendaten haben. Hier kann ich w&#228;hrend der Wartezeit auf den n&#228;chsten Flug einfach mal eine Runde surfen &#8211; oder bloggen. Seit halb neun herrscht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erster Pluspunkt f&#252;r den Wiener Flughafen: Es gibt freies WLAN. In Deutschland, speziell Hannover und Berlin (SXF und TXL) ist mir das noch nicht begegnet und auch die Z&#252;richer wollen erstmal Kreditkartendaten haben. Hier kann ich w&#228;hrend der Wartezeit auf den n&#228;chsten Flug einfach mal eine Runde surfen &#8211; oder bloggen.</p>
<p>Seit halb neun herrscht bei mir orangefarbene Flughafencafe-Atmosph&#228;re. Bei einem Cappuccino &#8211; meine Verdienstbescheinigung habe ich ja schon pauschal hinterlegt &#8211; und angenehmer Hintergrundmusik. Zus&#228;tzlich untermalt vom vielsprachigen Gemurmel einer flughafentypischen Cafeausstattung.  Ansonsten ist die Stimmung &#252;berwiegend m&#252;de. Wenn man als Nachteule um drei aufstehen muss, gibt es halt auch nicht signifikant mehr als drei Stunden Schlaf. Von zehn bis Mitternacht habe ich doch nur ged&#246;st. Daf&#252;r werde ich heute Abend um so schneller einschlafen, wenn ich denn irgendwann das Bett finde. Konferenzmodus.</p>
<p>Fliegen wird unaufregend; ich bin irgendwo um den 30. Flug, aber eine Premiere gab es: Zum ersten Mal eine PilotIN! Und, wie ich bei Twitter schon schrieb: Das war der sanfteste Flug, den ich erlebt habe. Kaum Turbulenzen, sanfte Flugman&#246;ver und eine Landung, von der fast nichts zu merken war. Im Vergleich zum Sprung auf den Br&#252;sseler Flughafen m&#246;chte ich meinen, ich sei noch in der Luft. Mal sehen, wie der Anschlussflug wird.</p>
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		<title>Die Farbe Rot</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 17:32:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tux</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Getipptes]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Anflug spontaner Abendgestaltung bin ich gestern gegen neun Uhr zu Jane ins Auto gesprungen und habe mich nach Dessau-Ro&#223;lau mitnehmen lassen. Dort fand das 12. Farbfest statt, in diesem Jahr in der Farbe Rot. Meine Eindr&#252;cke habe ich gestern schon sehr kurz als &#8220;Interessant&#8221; umschrieben. Dorthin sind sie letztendlich auch konvergiert. Insgesamt herrschte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Anflug spontaner Abendgestaltung bin ich gestern gegen neun Uhr zu <a title="six-two-zero" href="http://www.sixtwozero.de/" target="_blank">Jane</a> ins Auto gesprungen und habe mich nach Dessau-Ro&#223;lau mitnehmen lassen. Dort fand das 12. <a title="Farbfest in Dessau-Rosslau" href="http://www.farbfest-dessau.de/" target="_blank">Farbfest</a> statt, in diesem Jahr in der Farbe <a title="Rot (Wikipedia)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rot" target="_blank">Rot</a>. Meine Eindr&#252;cke habe ich gestern schon sehr kurz als &#8220;Interessant&#8221; umschrieben. Dorthin sind sie letztendlich auch konvergiert.</p>
<p>Insgesamt herrschte nat&#252;rlich <a title="Bauhaus Dessau (Wikipedia)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bauhaus_Dessau" target="_blank">Bauhaus</a>-Atmosph&#228;re, visuell war rot die vorherrschende Farbe, durschmischt von gr&#252;nen Kontrapunkten. Mit Ausnahme der Toiletten, die waren ausschlie&#223;lich gr&#252;n. Anfangs dachte ich, dass die Farbe signifikant stimmungsbeinflussend sei, letztendlich war das aber nicht der Fall. Vielleicht fehlte auch nur der Vergleich.  An verschiedenen Stellen waren Spr&#252;che an die W&#228;nde projiziert, aber es war zu voll, um eingehend dar&#252;ber nachzudenken. Einige h&#228;tte ich gewiss getwittert, wenn meine Ausr&#252;stung das zugelassen h&#228;tte.</p>
<p>Auditiv war das Konzept durchmischter; ich habe jedenfalls so ziemlich alles mal geh&#246;rt. Der Disco-Raum war mir (jetzt kommt&#8217;s!) zu leise; oder zu unausgeglichen. Die B&#228;sse waren massagef&#228;hig, aber im oberen Spektrum kam nicht viel. M&#246;glicherweise ist mein H&#246;rbereich aber auch noch nicht angepasst genug. Eigentich waren wir &#8211; jedenfalls die anderen beiden &#8211; aber wegen <a title="Winterspring (MySpace)" href="http://www.myspace.com/mywinterspring" target="_blank"><em>Winterspring</em></a> da, die so ziemlich gegen Ende des Programms aufgetreten sind. Nicht meine Musik, aber auch kein Grund wegzulaufen. Leider konnten sie den spontanen Stromausfall nicht unplugged &#252;berbr&#252;cken, ansonsten aber eine Show, bei der ich mal gut abschalten konnte.</p>
<p>Ich h&#228;tte wohl insgesamt mehr Eindr&#252;cke mitgenommen, wenn es nicht so voll gewesen w&#228;re. Andererseits leben Veranstalungen nat&#252;rlich von Besuchern. Ein Balanceakt. Trotzdem finde ich es gut, da gewesen zu sein.</p>
<p>Noch eine Erkenntnis zum Schluss: Emos sind auch nicht mehr, was sie mal waren. Einige waren unter ihren schwarzen Augenringen in Wirklichkeit pink.</p>
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