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	<title>S C H R E I B M A S C H I N E &#187; Gedanken</title>
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	<description>Just one of these days ...</description>
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		<title>Freizeitlos?</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 23:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tux</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensgefühl]]></category>
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		<description><![CDATA[Mir wurde gerade einmal wieder vor Augen gef&#252;hrt, dass ich relativ viel und recht lange arbeite. Das bringt mich selbst oft zum Nachdenken und zu der Frage: Muss und darf das so? Andererseits: Brauche ich mehr Freizeit? Dieses Freizeitkonzept seziere ich gerade und es bleibt nicht viel davon &#252;brig. Bei einer Trennung zwischen Arbeit und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir wurde gerade einmal wieder vor Augen gef&#252;hrt, dass ich relativ viel und recht lange arbeite. Das bringt mich selbst oft zum Nachdenken und zu der Frage: Muss und darf das so? Andererseits: Brauche ich mehr Freizeit?</p>
<p>Dieses Freizeitkonzept seziere ich gerade und es bleibt nicht viel davon &#252;brig. Bei einer Trennung zwischen Arbeit und Freizeit m&#252;ssen wir von einem Zwang ausgehen; von einer Unfreiheit, mit der ein Teil des Tages verbracht wird. Als Gegenleistung f&#252;r einen gewissen Lohn, der &#252;blicherweise monatlich auf dem Konto landet. Nat&#252;rlich habe ich auch vieles zu tun, das mir keinen Spa&#223; macht. Doofe Aufgaben gibt es halt immer. Aber insgesamt mache ich doch den ganzen Tag, was ich sonst auch in meiner Freizeit gern t&#228;te &#8212; nur halt bezahlt. Letztendlich kommt es doch darauf an, seinen Lebensunterhalt mit etwas zu verdienen, was man gern tun mag.</p>
<p>Das klingt jetzt f&#252;rchterlich arrogant. Gegen&#252;ber allen, die mehr Verpflichtungen haben, eine Familie ern&#228;hren oder f&#252;r andere Menschen sorgen m&#252;ssen. Nicht jeder hat das Gl&#252;ck, von seiner Lieblingsarbeit gut leben zu k&#246;nnen. Und doch halten sich so viele unn&#246;tig gefangen. &#8220;Aber ich kann doch nicht&#8230;&#8221; &#8212; da frage ich mich immer: Warum denn nicht? Wenn ich einmal kritisch &#252;berdenke, wozu ich mich gezwungen, gen&#246;tigt, angehalten f&#252;hle, bleibt davon nicht vieles &#252;brig. So vieles ist letztendlich freiwillig und oft st&#246;rt nur die Angst vor der Ver&#228;nderung den Gedanken, etwas aus dem Weg zu r&#228;umen, das nicht gemocht wird. Na klar gibt es Verpflichtungen und auch langfristige Zielstellungen, f&#252;r die sich kurzfristige Unannehmlichkeiten lohnen. Aber ganz unzufrieden sollte niemand sein m&#252;ssen.<sup><a href="http://www.tuxathome.de/blog/2010/05/freizeitlos/#footnote_0_83" id="identifier_0_83" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich habe heute mit Schrecken gelesen, dass es doch viele Menschen gibt, die in Deutschland arbeiten und zus&auml;tzlich Sozialbeihilfen beantragen m&uuml;ssen &amp;#8212; das macht mich traurig. Wir sollten doch inzwischen zu mehr f&auml;hig sein; so als Gesellschaft&amp;#8230;">1</a></sup></p>
<p>Neben einer Arbeit, die Spa&#223; macht, ist auch noch wichtig, wie sie &#252;ber den Tag verteilt wird. Ich habe mich ein halbes Jahr lang an einem Achtstundentag versucht. Erfolglos. Dieses Konzept, um neun ins B&#252;ro zu gehen, dort genau 8 Stunden lang (abgesehen von den Pausen) genau die ben&#246;tigte Produktivit&#228;t und Kreativit&#228;t aufzubringen, die der Job verlangt, um  gegen 17 Uhr wieder zu Hause zu sein und den Tag mit &#8220;Freizeit&#8221; zu f&#252;llen, passt weder zu meiner Arbeitsweise noch f&#246;rdert es Ideen. Mit f&#228;llt unter der Dusche ein, wie sich ein bestimmtes Problem l&#246;sen l&#228;sst<sup><a href="http://www.tuxathome.de/blog/2010/05/freizeitlos/#footnote_1_83" id="identifier_1_83" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="und damit bin ich nicht allein!">2</a></sup> oder beim Abwaschen. Ich habe nach dem Mittagessen keine Lust auf Arbeit, wohl aber abends um zehn. Wer es vermag &#8212; und auch das ist nat&#252;rlich von der Art der Arbeit abh&#228;ngig &#8212; sollte seinen Chef &#252;berreden, dann zu arbeiten, wann es dem pers&#246;nlichen Empfinden entspricht. Als Gegenleistung muss man sich die Disziplin abverlangen, trotzdem das Soll zu erf&#252;llen. Keine schwere Aufgabe, wenn die Arbeit selbst ein St&#252;ck Freizeitgestaltung ist.</p>
<p>Wenn der Tagesablauf frei ist, l&#228;sst sich darum jedes weitere Hobby flechten. Nachmittags an die frische Luft? Kein Problem, dann wird halt Abends nochmal gearbeitet. Mal einen Tag freimachen? So es die Termine erlauben, kann auch mit Wochenendtagen getauscht werden. Warum muss man sich bremsen, wenn Samstag Lust auf eine bestimmte Aufgabe aufkommt? Warum qu&#228;len, wenn der Mittwochmorgen bettaffin ist?</p>
<p>Alles unter dem Vorbehalt, dass die Arbeit es zul&#228;sst. Wer &#214;ffnungszeiten hat, muss auch da sein. Das z&#228;hlt quasi als ein Termin &#8212; und f&#252;r die gilt auch: Termine werden eingehalten und sollten nicht allzu oft verschoben werden. <sup><a href="http://www.tuxathome.de/blog/2010/05/freizeitlos/#footnote_2_83" id="identifier_2_83" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Mit richtiger und geschickter Terminplanung lassen sich gro&szlig;e Teile des Tages ebenfalls freir&auml;umen">3</a></sup> Meine Beobachtung ist aber, dass sich Menschen mit derartig festgelegten Arbeitszeiten selten dar&#252;ber beschweren. Oft sind es nur die, die auch tats&#228;chlich etwas daran &#228;ndern k&#246;nnten. Vielleicht eine Reaktion auf den unbewussten Frust, der durch einen vermeidbaren Zwang entsteht. Langfristige Null-Bock-Phasen lassen sich damit auch nicht beheben. Wer nie arbeiten mag, sollte an seiner Aufgabe arbeiten. Kurzfristige Unlustphasen lassen sich so gut &#252;berbr&#252;cken.</p>
<p>Unterm Strich steht f&#252;r mich: Ich habe keine dedizierte Freizeit. Da sind wenige Stunden, in denen ich unerreichbar bin oder nicht doch hier und dort mal etwas &#252;ber die Arbeit aufploppt. Andererseits habe ich auch selten das Gef&#252;hl, etwas nicht tun zu k&#246;nnen, weil es die Arbeitszeit verbietet. Selbst ein expliziter Feierabend ist m&#246;glich, wenn ich irgendwann beschlie&#223;e, f&#252;r den Rest des Tages nichts mehr zu machen. Was letztendlich nur hei&#223;t, mich nicht mehr an Verpflichtungen zu orientieren. Denn irgendwas mache ich ja trotzem.<sup><a href="http://www.tuxathome.de/blog/2010/05/freizeitlos/#footnote_3_83" id="identifier_3_83" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Zum Beispiel nicht endenwollende Blogbeitr&auml;ge schreiben&amp;#8230;.">4</a></sup></p>
<p>F&#252;r alle, die sich jetzt denken: &#8220;Das klingt ja nett, aber bei mir ist alles anders!&#8221; Ist es das wirklich? Ich habe mir inzwischen angew&#246;hnt, bei jeder sich ergebenden Einschr&#228;nkung zu fragen: Wo kommt diese Einschr&#228;nkung her? Warum kann ich sie einhalten? Welche Konsequenzen hat es, sie aufzuheben oder zu umgehen? Wenn der Bei-mir-klappt-das-aber-nicht-Punkt erst einmal &#252;berschritten ist, lassen sich erstaunlich viele Dinge sehr leicht &#228;ndern.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_83" class="footnote">Ich habe heute mit Schrecken gelesen, dass es doch viele Menschen gibt, die in Deutschland arbeiten und zus&#228;tzlich Sozialbeihilfen beantragen m&#252;ssen &#8212; das macht mich traurig. Wir sollten doch inzwischen zu mehr f&#228;hig sein; so als Gesellschaft&#8230;</li><li id="footnote_1_83" class="footnote">und damit bin ich nicht allein!</li><li id="footnote_2_83" class="footnote">Mit richtiger und geschickter Terminplanung lassen sich gro&#223;e Teile des Tages ebenfalls freir&#228;umen</li><li id="footnote_3_83" class="footnote">Zum Beispiel nicht endenwollende Blogbeitr&#228;ge schreiben&#8230;.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Sprachlos</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 19:07:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tux</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Getipptes]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwie bin ich gerade, so rein blogtechnisch, ein wenig sprachlos. Quasi eine lang anhaltende Montagmorgenstimmung. &#220;ber Ursachen werde ich nicht spekulieren; dass zu wenig los ist, kann ich eigentlich nicht behaupten. Aber im Strudel der Themen hat sich au&#223;er Fetzen und Fragmenten nicht viel an die Oberfl&#228;che gewagt. Im Konzept klafft noch eine L&#252;cke zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie bin ich gerade, so rein blogtechnisch, ein wenig sprachlos. Quasi eine lang anhaltende <a href="http://www.tuxathome.de/blog/2009/10/montagmorgen/" target="_blank">Montagmorgen</a>stimmung. &#220;ber Ursachen werde ich nicht spekulieren; dass zu wenig los ist, kann ich eigentlich nicht behaupten. Aber im Strudel der Themen hat sich au&#223;er Fetzen und Fragmenten nicht viel an die Oberfl&#228;che gewagt.</p>
<p>Im Konzept klafft noch eine L&#252;cke zwischen den 140 Zeichen f&#252;r Twitter und dem Anspruch eines Blogeintrags. Und rein technisch hab ich mein Notizbuch zu selten dabei und noch immer kein Cafe, in dem ich schreiben mag.</p>
<p>Daf&#252;r bin ich wieder lesew&#252;tiger und auch bei <a href="http://www.goodreads.com">Goodreads</a> <a href="http://www.goodreads.com/user/show/2921836" target="_blank">zu finden</a>. Und hinter dem Stapel B&#252;cher, der demn&#228;chst gelesen werden m&#246;chte.</p>
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		<title>Gedanke zur Null</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 19:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tux</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Nat&#252;rliche Zahlen repr&#228;sentieren Klassen gleichm&#228;chtiger Mengen. Die Menge der nat&#252;rlichen Zahlen enth&#228;lt vollst&#228;ndig und ausschlie&#223;lich die Repr&#228;sentanten der Klassen gleichm&#228;chtiger Mengen. D.h. es gibt kein Element der Menge nat&#252;rlicher Zahlen, das nicht eine Klasse gleichm&#228;chtiger Mengen repr&#228;sentiert und es gibt keine Menge, deren M&#228;chtigkeit nicht durch eine nat&#252;rliche Zahl repr&#228;sentiert wird. Die Zahl Null ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nat&#252;rliche Zahlen repr&#228;sentieren Klassen gleichm&#228;chtiger Mengen.</p>
<p>Die Menge der nat&#252;rlichen Zahlen enth&#228;lt vollst&#228;ndig und ausschlie&#223;lich die Repr&#228;sentanten der Klassen gleichm&#228;chtiger Mengen.</p>
<p>D.h.</p>
<ol>
<li>es gibt kein Element der Menge nat&#252;rlicher Zahlen, das nicht eine Klasse gleichm&#228;chtiger Mengen repr&#228;sentiert</li>
<li>und es gibt keine Menge, deren M&#228;chtigkeit nicht durch eine nat&#252;rliche Zahl repr&#228;sentiert wird.</li>
</ol>
<p>Die Zahl Null ist genau dann eine nat&#252;rliche Zahl, wenn die Existenz einer leeren Menge angenommen <em>wird.</em></p>
<p><em>Man kann diese &#220;berlegung mengentheoretisch infrage stellen. Als ich das gestern Abend niederschrieb war da aber niemand, der das tat.</em></p>
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