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	<title>S C H R E I B M A S C H I N E &#187; Lebensgefühl</title>
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	<description>Just one of these days ...</description>
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		<title>Freizeitlos?</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 23:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tux</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Getipptes]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir wurde gerade einmal wieder vor Augen gef&#252;hrt, dass ich relativ viel und recht lange arbeite. Das bringt mich selbst oft zum Nachdenken und zu der Frage: Muss und darf das so? Andererseits: Brauche ich mehr Freizeit? Dieses Freizeitkonzept seziere ich gerade und es bleibt nicht viel davon &#252;brig. Bei einer Trennung zwischen Arbeit und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir wurde gerade einmal wieder vor Augen gef&#252;hrt, dass ich relativ viel und recht lange arbeite. Das bringt mich selbst oft zum Nachdenken und zu der Frage: Muss und darf das so? Andererseits: Brauche ich mehr Freizeit?</p>
<p>Dieses Freizeitkonzept seziere ich gerade und es bleibt nicht viel davon &#252;brig. Bei einer Trennung zwischen Arbeit und Freizeit m&#252;ssen wir von einem Zwang ausgehen; von einer Unfreiheit, mit der ein Teil des Tages verbracht wird. Als Gegenleistung f&#252;r einen gewissen Lohn, der &#252;blicherweise monatlich auf dem Konto landet. Nat&#252;rlich habe ich auch vieles zu tun, das mir keinen Spa&#223; macht. Doofe Aufgaben gibt es halt immer. Aber insgesamt mache ich doch den ganzen Tag, was ich sonst auch in meiner Freizeit gern t&#228;te &#8212; nur halt bezahlt. Letztendlich kommt es doch darauf an, seinen Lebensunterhalt mit etwas zu verdienen, was man gern tun mag.</p>
<p>Das klingt jetzt f&#252;rchterlich arrogant. Gegen&#252;ber allen, die mehr Verpflichtungen haben, eine Familie ern&#228;hren oder f&#252;r andere Menschen sorgen m&#252;ssen. Nicht jeder hat das Gl&#252;ck, von seiner Lieblingsarbeit gut leben zu k&#246;nnen. Und doch halten sich so viele unn&#246;tig gefangen. &#8220;Aber ich kann doch nicht&#8230;&#8221; &#8212; da frage ich mich immer: Warum denn nicht? Wenn ich einmal kritisch &#252;berdenke, wozu ich mich gezwungen, gen&#246;tigt, angehalten f&#252;hle, bleibt davon nicht vieles &#252;brig. So vieles ist letztendlich freiwillig und oft st&#246;rt nur die Angst vor der Ver&#228;nderung den Gedanken, etwas aus dem Weg zu r&#228;umen, das nicht gemocht wird. Na klar gibt es Verpflichtungen und auch langfristige Zielstellungen, f&#252;r die sich kurzfristige Unannehmlichkeiten lohnen. Aber ganz unzufrieden sollte niemand sein m&#252;ssen.<sup><a href="http://www.tuxathome.de/blog/2010/05/freizeitlos/#footnote_0_83" id="identifier_0_83" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich habe heute mit Schrecken gelesen, dass es doch viele Menschen gibt, die in Deutschland arbeiten und zus&auml;tzlich Sozialbeihilfen beantragen m&uuml;ssen &amp;#8212; das macht mich traurig. Wir sollten doch inzwischen zu mehr f&auml;hig sein; so als Gesellschaft&amp;#8230;">1</a></sup></p>
<p>Neben einer Arbeit, die Spa&#223; macht, ist auch noch wichtig, wie sie &#252;ber den Tag verteilt wird. Ich habe mich ein halbes Jahr lang an einem Achtstundentag versucht. Erfolglos. Dieses Konzept, um neun ins B&#252;ro zu gehen, dort genau 8 Stunden lang (abgesehen von den Pausen) genau die ben&#246;tigte Produktivit&#228;t und Kreativit&#228;t aufzubringen, die der Job verlangt, um  gegen 17 Uhr wieder zu Hause zu sein und den Tag mit &#8220;Freizeit&#8221; zu f&#252;llen, passt weder zu meiner Arbeitsweise noch f&#246;rdert es Ideen. Mit f&#228;llt unter der Dusche ein, wie sich ein bestimmtes Problem l&#246;sen l&#228;sst<sup><a href="http://www.tuxathome.de/blog/2010/05/freizeitlos/#footnote_1_83" id="identifier_1_83" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="und damit bin ich nicht allein!">2</a></sup> oder beim Abwaschen. Ich habe nach dem Mittagessen keine Lust auf Arbeit, wohl aber abends um zehn. Wer es vermag &#8212; und auch das ist nat&#252;rlich von der Art der Arbeit abh&#228;ngig &#8212; sollte seinen Chef &#252;berreden, dann zu arbeiten, wann es dem pers&#246;nlichen Empfinden entspricht. Als Gegenleistung muss man sich die Disziplin abverlangen, trotzdem das Soll zu erf&#252;llen. Keine schwere Aufgabe, wenn die Arbeit selbst ein St&#252;ck Freizeitgestaltung ist.</p>
<p>Wenn der Tagesablauf frei ist, l&#228;sst sich darum jedes weitere Hobby flechten. Nachmittags an die frische Luft? Kein Problem, dann wird halt Abends nochmal gearbeitet. Mal einen Tag freimachen? So es die Termine erlauben, kann auch mit Wochenendtagen getauscht werden. Warum muss man sich bremsen, wenn Samstag Lust auf eine bestimmte Aufgabe aufkommt? Warum qu&#228;len, wenn der Mittwochmorgen bettaffin ist?</p>
<p>Alles unter dem Vorbehalt, dass die Arbeit es zul&#228;sst. Wer &#214;ffnungszeiten hat, muss auch da sein. Das z&#228;hlt quasi als ein Termin &#8212; und f&#252;r die gilt auch: Termine werden eingehalten und sollten nicht allzu oft verschoben werden. <sup><a href="http://www.tuxathome.de/blog/2010/05/freizeitlos/#footnote_2_83" id="identifier_2_83" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Mit richtiger und geschickter Terminplanung lassen sich gro&szlig;e Teile des Tages ebenfalls freir&auml;umen">3</a></sup> Meine Beobachtung ist aber, dass sich Menschen mit derartig festgelegten Arbeitszeiten selten dar&#252;ber beschweren. Oft sind es nur die, die auch tats&#228;chlich etwas daran &#228;ndern k&#246;nnten. Vielleicht eine Reaktion auf den unbewussten Frust, der durch einen vermeidbaren Zwang entsteht. Langfristige Null-Bock-Phasen lassen sich damit auch nicht beheben. Wer nie arbeiten mag, sollte an seiner Aufgabe arbeiten. Kurzfristige Unlustphasen lassen sich so gut &#252;berbr&#252;cken.</p>
<p>Unterm Strich steht f&#252;r mich: Ich habe keine dedizierte Freizeit. Da sind wenige Stunden, in denen ich unerreichbar bin oder nicht doch hier und dort mal etwas &#252;ber die Arbeit aufploppt. Andererseits habe ich auch selten das Gef&#252;hl, etwas nicht tun zu k&#246;nnen, weil es die Arbeitszeit verbietet. Selbst ein expliziter Feierabend ist m&#246;glich, wenn ich irgendwann beschlie&#223;e, f&#252;r den Rest des Tages nichts mehr zu machen. Was letztendlich nur hei&#223;t, mich nicht mehr an Verpflichtungen zu orientieren. Denn irgendwas mache ich ja trotzem.<sup><a href="http://www.tuxathome.de/blog/2010/05/freizeitlos/#footnote_3_83" id="identifier_3_83" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Zum Beispiel nicht endenwollende Blogbeitr&auml;ge schreiben&amp;#8230;.">4</a></sup></p>
<p>F&#252;r alle, die sich jetzt denken: &#8220;Das klingt ja nett, aber bei mir ist alles anders!&#8221; Ist es das wirklich? Ich habe mir inzwischen angew&#246;hnt, bei jeder sich ergebenden Einschr&#228;nkung zu fragen: Wo kommt diese Einschr&#228;nkung her? Warum kann ich sie einhalten? Welche Konsequenzen hat es, sie aufzuheben oder zu umgehen? Wenn der Bei-mir-klappt-das-aber-nicht-Punkt erst einmal &#252;berschritten ist, lassen sich erstaunlich viele Dinge sehr leicht &#228;ndern.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_83" class="footnote">Ich habe heute mit Schrecken gelesen, dass es doch viele Menschen gibt, die in Deutschland arbeiten und zus&#228;tzlich Sozialbeihilfen beantragen m&#252;ssen &#8212; das macht mich traurig. Wir sollten doch inzwischen zu mehr f&#228;hig sein; so als Gesellschaft&#8230;</li><li id="footnote_1_83" class="footnote">und damit bin ich nicht allein!</li><li id="footnote_2_83" class="footnote">Mit richtiger und geschickter Terminplanung lassen sich gro&#223;e Teile des Tages ebenfalls freir&#228;umen</li><li id="footnote_3_83" class="footnote">Zum Beispiel nicht endenwollende Blogbeitr&#228;ge schreiben&#8230;.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Schnee im M&#228;rz</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 11:13:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tux</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Getipptes]]></category>

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		<description><![CDATA[Es hat geschneit. Das ist in diesem Winter nichts ungew&#246;hnliches und in wesentlich heftigerer Form bereits einige Male vorgekommen. Europa ist in diesem Winter so oft in dieser oder jener Vorform des Schneechaos versunken, dass man meinen sollte, alles sei entspannt und darauf vorbereitet. W&#228;re ich im Marketing t&#228;tig, w&#252;rde ich Schnee sp&#228;testens jetzt sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es hat geschneit. Das ist in diesem Winter nichts ungew&#246;hnliches und in wesentlich heftigerer Form bereits einige Male vorgekommen. Europa ist in diesem Winter so oft in dieser oder jener Vorform des Schneechaos versunken, dass man meinen sollte, alles sei entspannt und darauf vorbereitet.</p>
<p>W&#228;re ich im Marketing t&#228;tig, w&#252;rde ich Schnee sp&#228;testens jetzt sehr genau untersuchen: Kaum sonst etwas sorgt bei jedem Auftreten f&#252;r Wirbel und Aufmerksamkeit, ohne sich im Wesentlichen zu &#228;ndern. Schnee ist Schnee und die feine Besonderheit fraktaler Schneeflockengebilde k&#246;nnen wir mit blo&#223;em Auge meist gar nicht wahrnehmen; auch habe nich noch nicht erlebt, dass sich jemand freut hat, weil er ein besonders au&#223;ergew&#246;hnliches Exemplar einer Schneeflocke entdeckte.</p>
<p>Dass es geschneit hat, verriet mir ein Blick aus dem Fenster, doch auch ohne w&#228;re es kein Geheimnis geblieben: Twitter ist voll von Gejammere &#252;ber das wei&#223;e Zeug, dass sich schon wieder &#252;ber unsere Welt gelegt hat. Beziehungsweise &#252;ber den Teil der Welt, den viele doch lieber aussperren.</p>
<p>Warum?</p>
<p>Die Auswahl der Emotionen, die Schnee im speziellen und das Wetter allgemein in uns ausl&#246;sen sollten, ist sehr eingeschr&#228;nkt: Wir k&#246;nnen gleichg&#252;ltig sein, denn am Wetter l&#228;sst sich bislang nichts &#228;ndern und das einzige, das wir mit der Witterungssituation machen k&#246;nnen, ist, sie hinzunehmen. Und wir k&#246;nnen &#8212; je nachdem, wie wir gestrickt sind &#8212; hochachtungsvoll oder neidisch sein, denn das Wetter schert sich kein bisschen darum, was wir von ihm halten und wird weder von Freudenst&#252;rmen noch von Hasswellen aus dem Konzept gebracht. Es <em>ist</em> einfach.</p>
<p>&#196;rgern darf man sich vielleicht, wenn einem das Wetter einen Strich durch konkrete Vorhaben macht. Aber ich wei&#223; von niemandem, der heute zum Picknick in den Park wollte und nun statt dessen Schlittenfahren muss. Im Gegenzug muss man sich dann aber auch freuen, wenn das Wetter ein Vorhaben unterst&#252;tzt!</p>
<p>Also, liebe Schneehasser und Sommersehns&#252;chtler: H&#246;rt auf zu jammern, meckert nicht, sondern zieht euch warm an und geht spazieren. Es ist n&#228;mlich sch&#246;n da drau&#223;en!</p>
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		<title>777</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 17:55:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tux</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Getipptes]]></category>

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		<description><![CDATA[Es machte &#8220;woooosch&#8221; und da zog er &#8211; fast v&#246;llig unbemerkt &#8211; vorbei: Mein siebenhundertsiebenundsiebzigster Tweet. Und h&#228;tte ich es nicht fast zuf&#228;llig bemerkt, w&#228;re er wohl auch nicht weiter wichtig gewesen. Dabei war er &#8211; in beliebter Twitter-Manier &#8211; absolut tiefsinnig! Und v&#246;llig belanglos. Abschlie&#223;end bleibt noch zu bemerken, dass das Wetter, im Gegensatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es machte &#8220;woooosch&#8221; und da zog er &#8211; fast v&#246;llig unbemerkt &#8211; vorbei: Mein siebenhundertsiebenundsiebzigster Tweet. Und h&#228;tte ich es nicht fast zuf&#228;llig bemerkt, w&#228;re er wohl auch nicht weiter wichtig gewesen. Dabei war er &#8211; in beliebter Twitter-Manier &#8211; absolut tiefsinnig! Und v&#246;llig belanglos.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://twitter.com/plappertux/statuses/9773224983"><img class="size-full wp-image-62 aligncenter" title="Tweet 777" src="http://www.tuxathome.de/blog/wp-content/uploads/tweet_777.png" alt="Tweet Nummer 777" width="500" height="245" /></a></p>
<p>Abschlie&#223;end bleibt noch zu bemerken, dass das Wetter, im Gegensatz zu anderen Regionen Deutschlands, auch im weiteren Verlauf  eines Sonntags nicht w&#252;rdig war! V&#246;llig belanglos. Es ist ja Mittwoch.</p>
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		<title>Sprachlos</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 19:07:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tux</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Getipptes]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwie bin ich gerade, so rein blogtechnisch, ein wenig sprachlos. Quasi eine lang anhaltende Montagmorgenstimmung. &#220;ber Ursachen werde ich nicht spekulieren; dass zu wenig los ist, kann ich eigentlich nicht behaupten. Aber im Strudel der Themen hat sich au&#223;er Fetzen und Fragmenten nicht viel an die Oberfl&#228;che gewagt. Im Konzept klafft noch eine L&#252;cke zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie bin ich gerade, so rein blogtechnisch, ein wenig sprachlos. Quasi eine lang anhaltende <a href="http://www.tuxathome.de/blog/2009/10/montagmorgen/" target="_blank">Montagmorgen</a>stimmung. &#220;ber Ursachen werde ich nicht spekulieren; dass zu wenig los ist, kann ich eigentlich nicht behaupten. Aber im Strudel der Themen hat sich au&#223;er Fetzen und Fragmenten nicht viel an die Oberfl&#228;che gewagt.</p>
<p>Im Konzept klafft noch eine L&#252;cke zwischen den 140 Zeichen f&#252;r Twitter und dem Anspruch eines Blogeintrags. Und rein technisch hab ich mein Notizbuch zu selten dabei und noch immer kein Cafe, in dem ich schreiben mag.</p>
<p>Daf&#252;r bin ich wieder lesew&#252;tiger und auch bei <a href="http://www.goodreads.com">Goodreads</a> <a href="http://www.goodreads.com/user/show/2921836" target="_blank">zu finden</a>. Und hinter dem Stapel B&#252;cher, der demn&#228;chst gelesen werden m&#246;chte.</p>
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		<title>Montagmorgen</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 08:58:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tux</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Getipptes]]></category>

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		<description><![CDATA[Oder sp&#228;ter Montagvormittag, wie der gesellschaftlich vorgegebene Tagesablauf die aktuelle Stunde benennt. So ganz habe ich den &#220;bergang noch nicht geschafft. Hinter mir ein  Wochenende  mit Verblendung im Kino, einer Stunde Taizé und drei sehr verschiedenen, sch&#246;nen Abenden im Flower, vor mir eine Woche, die viel Neues bringt und dazwischen Eindr&#252;cke, die raus wollen, sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oder sp&#228;ter Montagvormittag, wie der gesellschaftlich vorgegebene Tagesablauf die aktuelle Stunde benennt.</p>
<p>So ganz habe ich den &#220;bergang noch nicht geschafft. Hinter mir ein  Wochenende  mit <em>Verblendung</em> im Kino, einer Stunde Taizé und drei sehr verschiedenen, sch&#246;nen Abenden im <a title="FlowerPower" href="http://www.flowerpower.eu/" target="_blank">Flower</a>, vor mir eine Woche, die viel Neues bringt und dazwischen Eindr&#252;cke, die raus wollen, sich aber noch nicht trauen, weil sie sich noch putzen m&#252;ssen &#8211; stelle ich gerade fest.</p>
<p>Mehr dazu also bestimmt sp&#228;ter. Jetzt ist Montagmorgen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zeit f&#252;r ZEIT</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 11:28:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tux</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Getipptes]]></category>

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		<description><![CDATA[Weiter geht es: Ich will lesen. Eigentlich ja online, denn so sehr es den Verlegern schadet, weil sie ihr veraltetes Medium retten wollen, anstatt neue Gesch&#228;ftszweige zu erkunden, so sehr sind wir online auch noch nicht so weit, immer und &#252;berall gleicherma&#223;en gut lesen zu k&#246;nnen. Mein Unverm&#246;gen, mir &#252;ber die H&#246;hen, Tiefen und Richtungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weiter geht es: Ich will lesen. Eigentlich ja online, denn so sehr es den Verlegern schadet, weil sie ihr veraltetes Medium retten wollen, anstatt neue Gesch&#228;ftszweige zu erkunden, so sehr sind wir online auch noch nicht so weit, immer und &#252;berall gleicherma&#223;en gut lesen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Mein Unverm&#246;gen, mir &#252;ber die H&#246;hen, Tiefen und Richtungen diverser Printmedien im Klaren zu sein &#8211; es beschr&#228;nkt sich quasi auf ein &#8220;nicht die BILD&#8221; &#8211; treibt mich dann immer wieder zur ZEIT (die ich hier konsequent gro&#223; schreibe, um sie als ebendie Wochenzeitung von jener gef&#252;hlt kosmischen Urgr&#246;&#223;e abzuheben): Meine Mischung aus Niveau, das ich lesen mag und einer Art zu schreiben, die mich ablehnen l&#228;sst, ohne mich abzulehnen und die immer wieder neue Ideen und Einblicke liefert.</p>
<p>Einziger Nachteil: Um die ZEIT zu lesen, braucht man viel Zeit &#8211; mehr, als ich gemeinhin habe. Der t&#228;gliche Versuch eines geregelten Fr&#252;hst&#252;cksablaufs inklusive Medienschau funktioniert nicht, wenn ich dabei eine Stunde lesen muss. Zu oft bleibt mir diese Stunde nicht und neben einer einzigen Zeitung will noch Anderes gelesen werden. Neuer Plan: Jeden Tag die interessantesten Artikel eines Abschnittes. Auch das wird nicht ganz klappen, aber vielleicht bringt es mich dem Ziel ein St&#252;ck n&#228;her. Vielleicht schaffe ich die ZEIT mal innerhalb einer Woche, um dann direkt mit der n&#228;chsten ZEIT fortfahren zu k&#246;nnen. Vielleicht lerne ich dabei auch, eine Zeitung so zu halten, dass sie nicht in ihre Einzelteile zerf&#228;llt und ich gleichzeitig mehr Konzentration auf den Artikel als die einsetzenden Kr&#228;mpfe aufwenden kann.</p>
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		<title>Stadtkaffee</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 11:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tux</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Getipptes]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kaffee-zum-Mitnehmen ist mir heute etwas verunfallt. Ich habe ganz verdr&#228;ngt, dass wir zu Espresso-und-Derivat-Zeiten als &#8220;Kaffee&#8221; nur noch das vernachl&#228;ssigte Gebr&#228;u aus der Verliererkanne bekommen und der moderne Mensch einen Amerikano bestellt; als stadtevolution&#228;ren Kompromiss zwischen Latte Macciato und dem althergebrachten Morgenverlegenhheitsgetr&#228;nk deutscher Haushalte. Ich lerne und merke mir. Normalerweise trinke ich eh den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kaffee-zum-Mitnehmen ist mir heute etwas verunfallt.</p>
<p>Ich habe ganz verdr&#228;ngt, dass wir zu Espresso-und-Derivat-Zeiten als &#8220;Kaffee&#8221; nur noch das vernachl&#228;ssigte Gebr&#228;u aus der Verliererkanne bekommen und der moderne Mensch einen Amerikano bestellt; als stadtevolution&#228;ren Kompromiss zwischen Latte Macciato und dem althergebrachten Morgenverlegenhheitsgetr&#228;nk deutscher Haushalte. Ich lerne und merke mir.</p>
<p>Normalerweise trinke ich eh den nativen Espresso beziehungsweise dessen magenfreundliche Milchschaumvariation &#8220;Cappuccino&#8221;.  Heute aber mal den Verliererkaffee aus einem Pappbecher, der mir verspricht: &#8220;Individueller Geschmack ist ein Grundrecht!&#8221; Dieser Geschmack ist mir allerdings zu individuell.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kreativer Matsch</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 17:45:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tux</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Getipptes]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwie bin ich heute schon den ganzen Tag leicht neben der Spur und nur begrenzt bereit, das mit dem gestrigen Flower-Besuch in Verbindung zu bringen. Spontane, aber gar nicht irrelvante Ver&#228;nderungen, von denen jedoch andere zuerst berichten m&#252;ssen, tun nun ihr &#220;briges, um meinen Kopf zu besch&#228;ftigen. Trotzdem ist das Gef&#252;hl interessant genug, um es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie bin ich heute schon den ganzen Tag leicht neben der Spur und nur begrenzt bereit, das mit dem gestrigen Flower-Besuch in Verbindung zu bringen. Spontane, aber gar nicht irrelvante Ver&#228;nderungen, von denen jedoch andere zuerst berichten m&#252;ssen, tun nun ihr &#220;briges, um meinen Kopf zu besch&#228;ftigen.</p>
<p>Trotzdem ist das Gef&#252;hl interessant genug, um es hier zu beschreiben. Da zog also eine Welt an mir vorbei &#8211; vielleicht wurde sie auch an mir vorbeigezogen, so genau wei&#223; man das ja nicht &#8211; hat mich wie immer mit ihren Eindr&#252;cken &#252;berladen und ich stand daneben und durfte beobachten und Ideen haben. Gar nicht mal so schlechte Ideen und einige Gedanken, die es wert sind, verfolgt zu werden (abgesehen von neben-der-spur bin ich heute auch noch ziemlich unspezifisch). Letztendlich war der Kopf noch f&#228;hig genug, einfache Arbeiten zu verrichten und ein paar Aufgaben abzuarbeiten sowie ein paar Dinge zu lesen.</p>
<p>Und nun stellt sich die Frage: wie verbuche ich diesen Tag? Ist es einer dieser Tage, an die man einen Haken macht, um sie im Archiv verstauben zu lassen? Oder sind die Ideen vielleicht doch so interessant, dass man h&#228;ufiger solche Tage haben sollte? Und wie f&#252;hrt man sie herbei; wie vermeidet man sie? Ich bin hin- und hergerissen zwischen B&#228;&#228;&#228;&#228;h und Juchuh.</p>
<p>Korrelationen zum heute gef&#252;hlt grauen Wetter sind &#252;brigens ungekl&#228;rt.</p>
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		<title>Gedankenlos</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 22:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tux</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensgefühl]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine meiner gro&#223;en Schw&#228;chen: Die Unf&#228;higkeit, nicht nachzudenken. ich gr&#252;ble st&#228;ndig. Morgens nach dem Aufwachen dar&#252;ber, was den Tag lebenswert macht, tags&#252;ber sind die Dinge, die mich bewegen oder gel&#246;st werden wollen und Abends ist es Zeit, die Eindr&#252;cke des zu verarbeiten. Nachts wird dann getr&#228;umt. Jede Idee muss ausgebreiten, gewendet, gepr&#252;ft und bewertet werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine meiner gro&#223;en Schw&#228;chen: Die Unf&#228;higkeit, nicht nachzudenken. ich gr&#252;ble st&#228;ndig. Morgens nach dem Aufwachen dar&#252;ber, was den Tag lebenswert macht, tags&#252;ber sind die Dinge, die mich bewegen oder gel&#246;st werden wollen und Abends ist es Zeit, die Eindr&#252;cke des zu verarbeiten. Nachts wird dann getr&#228;umt. Jede Idee muss ausgebreiten, gewendet, gepr&#252;ft und bewertet werden. Vergessen ist schwer, fast unm&#246;glich.</p>
<p>Und dann gibt es die wenigen Dinge, die mich vom gr&#252;beln abhalten: Kunst, insbesondere gute Musik, ein gutes Buch oder ein ansprechender Film, Sex und Sport. An dieser Stelle offenbart sich die Macht des Autors &#252;ber den Leser. Es geht n&#228;mlich um den Sport, konkret ums Schwimmen.</p>
<p>Ich mag Sport eigentlich nicht besonders, weil er den K&#246;rper auslaugt, m&#252;de macht und auf so fiese Art Grenzen aufzeigt, die sich nur mit viel M&#252;he ausdehnen, jedoch niemals abschaffen lassen. Das macht klein und unbedeutend und dieses Gef&#252;hl mag ich nur, wenn ich dabei in einen Sternenhimmel blicken darf. Trotzdem: ich kann abschalten. Einfach stur weiterschwimmen und nichts weiter verfolgen, als den stetigen Rhythmus des Atmens und der Bewegung. Einzig der Beckenrand kann hierbei noch unterbrechen.</p>
<p>Und tief unten in einer ganz dunklen Ecke lauert die Vermutung, dass ich mich der Qu&#228;lerei nur deshalb hingebe.</p>
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