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	<title>S C H R E I B M A S C H I N E &#187; Literatur</title>
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		<title>Sprachlos</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 19:07:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tux</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Getipptes]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwie bin ich gerade, so rein blogtechnisch, ein wenig sprachlos. Quasi eine lang anhaltende Montagmorgenstimmung. &#220;ber Ursachen werde ich nicht spekulieren; dass zu wenig los ist, kann ich eigentlich nicht behaupten. Aber im Strudel der Themen hat sich au&#223;er Fetzen und Fragmenten nicht viel an die Oberfl&#228;che gewagt. Im Konzept klafft noch eine L&#252;cke zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie bin ich gerade, so rein blogtechnisch, ein wenig sprachlos. Quasi eine lang anhaltende <a href="http://www.tuxathome.de/blog/2009/10/montagmorgen/" target="_blank">Montagmorgen</a>stimmung. &#220;ber Ursachen werde ich nicht spekulieren; dass zu wenig los ist, kann ich eigentlich nicht behaupten. Aber im Strudel der Themen hat sich au&#223;er Fetzen und Fragmenten nicht viel an die Oberfl&#228;che gewagt.</p>
<p>Im Konzept klafft noch eine L&#252;cke zwischen den 140 Zeichen f&#252;r Twitter und dem Anspruch eines Blogeintrags. Und rein technisch hab ich mein Notizbuch zu selten dabei und noch immer kein Cafe, in dem ich schreiben mag.</p>
<p>Daf&#252;r bin ich wieder lesew&#252;tiger und auch bei <a href="http://www.goodreads.com">Goodreads</a> <a href="http://www.goodreads.com/user/show/2921836" target="_blank">zu finden</a>. Und hinter dem Stapel B&#252;cher, der demn&#228;chst gelesen werden m&#246;chte.</p>
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		<title>Verblendung</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 18:29:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tux</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Anfang stand &#8211; wie so oft &#8211; die Idee, einfach nur mal wieder ins Kino zu gehen. W&#228;hrend der Arbeitswoche komme ich selten dazu, weil ich zu Zeiten, zu denen Filme starten, oft noch im B&#252;ro sitze oder andere Termine habe und die Magdeburger Filmlandschaft Sp&#228;tvorstellungen nur noch an sehr ausgew&#228;hlten Tagen zu Verf&#252;gung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Anfang stand &#8211; wie so oft &#8211; die Idee, einfach nur mal wieder ins Kino zu gehen. W&#228;hrend der Arbeitswoche komme ich selten dazu, weil ich zu Zeiten, zu denen Filme starten, oft noch im B&#252;ro sitze oder andere Termine habe und die Magdeburger Filmlandschaft Sp&#228;tvorstellungen nur noch an sehr ausgew&#228;hlten Tagen zu Verf&#252;gung stellt. Ein Samstagabend zur Sp&#228;tvorstellungszeit hielt dann f&#252;r den Kinobesuch her.</p>
<p>Das Angebot der Filme wirft mich schon lange nicht mehr um, aber hier und da ist etwas dabei, das spannend ist oder das ich mag, weil es in irgendeiner Form Fiktion ist, die ich mir gern anschaue. In diesem Fall hatte jedoch schon vorher etwas komplett anderes meine Aufmerksamkeit erregt. Der Film &#8220;Verblendung&#8221; wurde sehr rei&#223;erisch angek&#252;ndigt, die Vorschau versprach trotzdem einen interessanten Inhalt.</p>
<p>Zun&#228;chst konnte ich mich gar nicht entscheiden, ob ich die Romanvorlage von <a title="Wikipedia: Stieg Larsson" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stieg_Larsson" target="_blank">Stieg Larsson</a> lesen oder doch den Film schauen sollte. Also wurde das allesbeinhaltende Weltnetz befragt &#8211; wenn auch nur in sehr kleinen Stichproben. Auf der Krimi-Couch gab es eine sehr m&#228;&#223;ige <a title="Krimi-Couch: Kritik zum Buch &quot;Verblendung&quot; von Stieg Larsson" href="http://www.krimi-couch.de/krimis/stieg-larsson-verblendung.html" target="_blank">Kritik zum Buch</a>: Ein Rahmen, der nicht so recht zur eigentlichen Geschichte passt, Fehler im Aufbau der Geschichte, langatmig und letztendlich &#8220;nicht sonderlich originell&#8221;. Angesichts meine Stapels noch zu lesender B&#252;cher also eher kein Zuwachs. Wesentlich freundlicher bis hin zu romantisch waren da eher die Beschreibungen des Films*, den man nach Meinung einiger Blog-Autorinnen unbedingt sehen muss. Mit der Alternative &#8220;Final Destination 4&#8243;, die mich maximal wegen des Untertitels &#8220;Rest in pieces&#8221; zum Schmunzeln bringt, war die Wahl getroffen. &#8220;Verblendung&#8221; in einer Samstagkinosp&#228;tvorstellung.</p>
<p>Den Inhalt des Films m&#246;chte ich an dieser Stelle nicht wiedergeben, daf&#252;r gibt es gen&#252;gend andere Quellen, z.B. <a title="Wikipedia: Verblendung (Film)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verblendung_(Film)" target="_blank">Wikipedia</a>.</p>
<p>Ich empfand den Beginn des Films als sehr seicht. Es passiert nichts, was nicht auch in anderen Filmen schon verarbeitet wurde: Verlorener Prozess, Karrierezweifel, Auszeit, hingeworfene Arbeit, entt&#228;uschte Kollegen. Der Protagonist Mikael Blomkvist wird recht typisch eingef&#252;hrt. Auch Lisbeth Salander, die zweite Hauptfigur, wird krass, aber nicht ungew&#246;hnlich beschrieben. Wie sehr ihre Vorgeschichte zur Geschichte des Films passt, zeigt sich erst langsam und wird so recht erst im Nachhinein bewusst. Die fehlenden Zusammenh&#228;nge haben mich w&#228;hrend des Films &#246;fter zu der Frage gebracht, warum diese oder jene Szene &#252;berhaupt vorhanden ist oder so umfangreich dargestellt wurde.</p>
<p>Vordergr&#252;ndig geht es darum, einen Mordfall aufzukl&#228;ren, der Jahrzehnte zur&#252;ckliegen soll. Bei der Recherche kommt eine Reihe von sexuell motivierten Morden ans Tageslicht und neben gar unfriedlichen Familienverh&#228;ltnissen werden schlussendlich auch die Schuldigen ausgemacht. Alles in feiner Krimimanier mit Verwechslungen, Unsicherheiten, einem Happy-End in letzter Minute und b&#246;sem Ende f&#252;r die &#220;belt&#228;ter.</p>
<p>Hintergr&#252;ndig besch&#228;ftigt sich der Film so intensiv mit den Themen Vergewaltigung und sexuelle N&#246;tigung, dass ich fast autobiographische Hintergr&#252;nde unterstellen mag. Lisbeth Salander erlebt selbst im Film eine sehr brutale Vergewaltigung, deren Darstellung ich auch unter dem Argument k&#252;nstlerischer Schockwirkung extrem empfand, f&#252;r die sie sich nicht weniger brutal und sehr nachhaltig r&#228;cht. Insgesamt ist Lisbeth Salander ein sehr intelligenter, aber auch sehr unverstandener und getriebener Charakter. Ihre Erfahrungen motivieren sie dann wohl auch dazu, in den Fall einzusteigen.</p>
<p>Mit Fortschreiten der Handlung entwickelt sich zwischen den Hauptcharakteren ein Verh&#228;ltnis, das einerseits Anziehung, andererseits aber auch massive Angst voreinander und vor einer Abh&#228;ngigkeit wiederspiegelt. Da trifft der romantisch vertr&#228;umte Journalist auf eine verschlossene, eiskalt erscheinende und nur punktuell verf&#252;gbare Hackerin mit gewaltt&#228;tig verst&#246;rter Kindheit, die sich an ihn heranl&#228;sst, ohne dass er dabei etwas nehmen k&#246;nnte. Leider ist das auch alles, was der Film aus dem Verh&#228;ltnis gemacht hat. Das Ausmalen der M&#246;glichkeiten, Konsequenzen und innerer Handlungen der jeweiligen Charaktere bleibt dem Zuschauer als Hausaufgabe &#252;berlassen, dabei h&#228;tte das sehr gut in den Film hineingepasst. Vielleicht spricht mich dieser Aspekt aber auch nur deshalb so sehr an, weil er mich an pers&#246;nliche Erfahrungen erinnert.**</p>
<p>Der Film hat, wie oben schon erw&#228;hnt, ein Happy End. Eines, das mich verwirrt hat, weil ich bis jetzt noch nicht entscheiden konnte, ob einfach nur ein sch&#246;nes Ende her musste, oder ob die Figur der Lisbeth Salander letztendlich doch nur aus stereotypen Vorurteilen zusammengesetzt wurde. Ihr Wandel, auch wenn er nur angedeutet wird, schwingt sehr die Moralkeule. Ein wenig Lisbeth bleibt, aber letztendlich verschwindet die Figur, wie sie war und wird durch eine neue ersetzt. Flucht aus der ungeliebten Existenz oder ein moralischer Sieg? Dieser w&#252;rde den Film entwerten, der doch die ganze Zeit dargestellt hat, warum es diesen moralischen Sieg eben nicht geben kann.</p>
<p>&#8220;Verblendung&#8221; muss man sich anschauen, um den Film anschlie&#223;end mit Kenntnis aller Teile noch einmal zusammenzusetzen. Dann regt er zum Nachdenken an. Genau dazu ist der Abspann auch sehr gut geeignet***, der insbesondere mit der musikalischen Untermalung nicht versucht, Aufmerksamkeit zu erheischen, sondern eine fast meditative Stimmung verbreitet.</p>
<p>Wer jetzt eine Empfehlung sucht, muss leider entt&#228;uscht werden. Ich bereue es nicht, den Film gesehen zu haben &#8211; im Gegenteil konnte ich sehr viel dar&#252;ber nachdenken. Aber es f&#228;llt mir ebenso schwer, ihn als guten Film darzustellen. Auf jeden Fall etwas anderes als Popcorn-Kino, und schon allein deshalb sollte es mehr Filme dieser Art geben. ****</p>
<p>* Offenbar habe ich trotzdem keine so ernst genommen, dass ich irgendeinen Link abgespeichert habe. Meine Sammlung schweigt diesbez&#252;glich und kann sich nur an die Buchkritik erinnern.</p>
<p>** Bevor jemand spekuliert: Die Erinnerung geht um drei Ecken und hat nichts mit irgendeiner Form von Vergewaltigung zu tun.</p>
<p>*** Wenn nicht eine halbe Minute vor Ende des Abspanns ein Kinomitarbeiter hereinkommt, den Ton ausstellt und fragt, ob er denn die Tiefgarage abschliessen koenne. Ich hoffe, das passiert mir nicht noch einmal.</p>
<p>**** Der Film geh&#246;rt zur Reihe der Millenium-Trilogie, der n&#228;chste Teil kommt wohl im Februar 2010.</p>
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		<title>Déjà-vu &#8211; aber woher?</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 18:26:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tux</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Getipptes]]></category>

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		<description><![CDATA[Urspr&#252;nglich sollte der Titel anders lauten. Urspr&#252;nglich wollte von einem unerwarteten Zusammenhang schreiben, n&#228;mlich in Form zweier gleicher Zeilen in v&#246;llig unterschiedlichen Gedichten. Das erste ist die Dichtung Die Unsterblichen aus Hesses Steppenwolf, die dem Protagonisten in den Sinn kommt, w&#228;hrend er auf seine Geliebte wartet. Die dritte Zeile der zweiten Strophe &#8211; &#8220;Kennen keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Urspr&#252;nglich sollte der Titel anders lauten. Urspr&#252;nglich wollte von einem unerwarteten Zusammenhang schreiben, n&#228;mlich in Form zweier gleicher Zeilen in v&#246;llig unterschiedlichen Gedichten.</p>
<p>Das erste ist die Dichtung <em>Die Unsterblichen</em> aus <a title="Hermann Hesse" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Hesse" target="_blank">Hesses</a> <em>Steppenwolf</em>, die dem Protagonisten in den Sinn kommt, w&#228;hrend er auf seine Geliebte wartet. Die dritte Zeile der zweiten Strophe &#8211; &#8220;Kennen keine Tage, keine Stunden&#8221; &#8211; hat eine spontane Assoziation hervorgerufen.</p>
<p>Das zweite Gedicht &#8230; ist inzwischen unwichtig. Denn dort hat die Zeile zwar die gleiche Struktur, jedoch eine g&#228;nzlich andere Bedeutung.</p>
<p>Das ist einerseits gut, denn die Verbindung hat mich verwirrt. Ein Zusammenhang w&#228;re interessant, aber auch sinnverkehrend. Andererseits stehe ich nun mit einem offenen Déjà-vu da. Woher kenne ich die Zeile? Oder das Gedicht?</p>
<p>Den <em>Steppenwolf</em> zu lesen kann ich im &#252;brigen empfehlen, wenngleich ich die Warnung am Anfang unterstreiche: <em>Nur f&#252;r Verr&#252;ckte</em>!</p>
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