Sie.

Sunday, 7. August 2011 16:32

Sei sie

sentimental sinnend
schlau sprechend
Schönes sagend
Sinnlichkeit schenkend,

so soll sie sagenhaft sein!

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Möbiusband

Wednesday, 15. June 2011 14:00

Das Spiel gibt es ja schon länger, da ich in dessen Rahmen auf eine interessante Seite für die Foto-Bearbeitung gestoßen bin, habe ich zum Testen mal mitgespielt.

Wir bauen uns eine Band:

  1. Besuche Wikipedia und lade einen Zufallsartikel. Der Titel dieses Artikels ist der Name der Band.
  2. Gehe auf quotationspage.com und wähle die Zufallszitate. Die letzten vier oder fünf Wörter des allerletzen Zitats auf der Seite sind der Titel des Albums.
  3. Gehe auf Flickr und wähle unter „Entdecken“ den Punkt „Letzte 7 Tage“. Das dritte Bild – egal, was es darstellt – ist das Albumcover.1
  4. Füge diese drei Teile mit einem Grafikprogramm Deiner Wahl, im Browser zum Beispiel mit Picnik, zusammen.
  5. Wirf das Bild in die Weiten des Netzes. :)

Picnik ist das Tool, das ich bei dieser Gelegenheit getestet habe.

Und hier noch das Ergebnis:

  1. Diese Regel hat es in sich: die meisten Bilder sind geschützt und man sollte an dieser Stelle lieber Bilder aus dem „Creative Commons”-Archiv wählen, die eine Bearbeitung erlauben! []

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Zeichenpause

Wednesday, 23. March 2011 15:32

Kurze Pause am Nachmitag. Was seht ihr?

Selbst zeichnen bei Paint Online.

 

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Fastenzeit 2011

Friday, 11. March 2011 9:26

Auch in diesem Jahr wird gefastet und auch in diesem Jahr gibt es ein Blog darüber, zu finden unter der URL http://www.tuxathome.de/fasten2011, in dem nicht nur ich über meine Erlebnisse während der Fastenzeit und über die Fastenzeit berichten werde.

Thema: Lebensgefühl, Meta | Kommentare (1)

Pinguin mit Zeitgefühl

Sunday, 13. February 2011 22:35

Seit heute hängt sie endlich: die Pinguin-Uhr, gefertigt aus einer alten Schallplatte.

Gefunden habe ich sie über einen Blog-Post bei Freshome, bestellen kann man solche Uhren mit einer Auswahl an Motiven direkt bei Pavel Sidorenko.

An das Ticken muss ich mich allerdings noch gewöhnen – oder das Uhrwerk tauschen.

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Welche Schreibmaschine benutzt Hank Moody?

Thursday, 9. December 2010 23:01

Gerade sehe ich, dass jemand mit der Google-Anfrage “hank moodys schreibmaschine” auf meinem Blog landete – da war ich ja selbst mal gespannt.

Ein wenig musste ich suchen, insbesondere die deutschen Seiten haben mich nicht weitergebracht. In den Weiten des englischsprachigen WWW wurde ich dann schließlich fündig: Es handelt sich wohl um eine IBM Selectric II. Direkt prüfen kann ich das nicht, die Abbildung deckt sich aber mit dem, was in der Serie zu sehen ist.

In diesem Sinne: Moody Writing!

Thema: Literatur | Kommentare (3)

Bloggen wie Hank Moody

Friday, 3. December 2010 19:34

Hank Moody (Californication) schreibt seinen ersten Blog-Eintrag von einem Apple-Store aus – das muss ich jetzt auch mal tun. :)

Jetzt braeuchte ich nur noch das schreiberische Talent. 8)

Trotzdem viele Gruesse aus London!

Thema: Erlebtes, Lebensgefühl | Kommentare (0)

Kein Anschluss unter dieser Nummer

Tuesday, 31. August 2010 22:58

Da bin ich doch in Helsinki in die Nachtverkehrsfalle getappt:

Nach getaner Arbeit habe ich mir von meinen Kolleginnen vor Ort ein wenig die Stadt zeigen lassen: die wichtigsten Bauwerke, ein bisschen Geschichte und die Inseln, auf denen früher1 die Festung gegen die Russen errichtet wurde und die heute neben vielen Touristen auch gute Restaurants mit leckeren Rentiergerichten beherbergen. Zurück ging es mit der Fähre und dann war alles ganz einfach: Mit dem Bus zur Uni und von dort aus so zum Hotel, wie das auch gestern schon sehr gut funktionierte.

In der Theorie ein guter Plan, in der Praxis war es dreiviertel zehn und der Wunschbus fuhr nicht mehr. An eine Routenplanung mittels Stadtplan ist hier nicht zu denken. Zwar weiß ich inzwischen, wo ungefaehr sich das Hotel und die Uni befinden, die exakten Positionen auszumachen war mir bislang jedoch nicht möglich. Zudem scheinen nicht alle Linien auf dem Plan verzeichnet zu sein.

Glück im Unglück: Ich habe einen Schlüssel zur Uni und zum Büro bekommen, konnte dort also nachschlagen. Die Webseite zur Routenplanung der hiesigen Verkehrsbetriebe gefällt mir sehr gut. Nun müsste man sich nur noch die Haltestellen in der Umgebung des Hotels merken können2 und bekommt dann einen Reiseplan. Hier ist die ganze Energie  der Gestalter hineingeflossen, deshalb werden in nur wenigen Bussen überhaupt die nächsten Haltestellen angezeigt, Busse halten nur auf Wunsch, was sinnvoll ist, wenn man weiß, dass man an der kommenden Haltestelle aussteigen will, also auch weiß, was die kommende Haltestelle ist, jede Fahrt auf unbekannter Strecke aber zu einem Abenteuer macht. Ein Makel: In der Routenplanung steht nicht, in welche Richtung der Bus an der entsprechenden Haltestelle fahren muss, auf welcher Seite der Straße ich also warten sollte.

Finnische Wörter weisen eine erstaunliche Ähnlichkeit zur Tetris-Melodie auf: ich kann sie mir nicht merken. Also stehe ich mit einem Zettel in der Hand an der Haltestelle, die nach meinem besten Gewissen die richtige sein müsste. 3

Und dann kommt der Bus. Ich halte die Hand raus, steige ein, stelle meine Frage nach der Haltestelle. Ich spreche kein Wort Finnisch, der Busfahrer offenbar kein Wort Englisch: Lost in Translation. Hier käme der Zettel zum Einsatz. Jedenfalls bei nicht-weitsichtigen Busfahrern. Ich sage nur “Haaga”,4 der Busfahrer nickt und fährt los. Ich bekomme Schicksalsmitleid, dieser Bus hat bereits eine Haltestellenanzeige.

Nach einer geraumen Welte dreht sich der Busfahrer um und sagt etwas zu mir. Was, werde ich nie erfahren, aber ich halte nochmals meinen Zettel hin und sage diesmal auch das “ammattikoulu”5 mit auf. Er nickt und fährt weiter, und siehe da: die nächste Haltestelle ist Ilkantie und dann kommt auch schon das Ziel.

Wer also weder die Landessprache spricht noch vollständig durch die Verkehrspläne durchblickt sollte als immer einen Zettel mit den Zielkoordinaten dabei haben.

  1. im 18. Jahrhundert []
  2. Metsäläntie, Haaga ammattikoulu, … []
  3. Man könnte nach den Abfahrtszeiten gehen, jedoch sind die wegen der optionalen Haltestellen eher Wunsch als Realität. []
  4. Doppelte Buchstaben werden lang ausgesprochen. Auch, wenn es Konsonanten sind. In Finnland gibt es ein langes “P”. []
  5. ohne langes T []

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Stiftig

Friday, 20. August 2010 12:37

Anfang des Jahres schrieb ich über das Problem, angeblich gute Schreibstifte nur in “modischen” Farben zu erhalten. Hier das kurze Update: Mission Accomplished! Ich nutze nun den Stabilo pointVisco in der Farbe Schwarz zum Schreiben in fast allen Lebenslagen und bin sehr zufrieden damit.

Die Kategorie “getipptes” und damit auch dieses Blog wird das wohl nur marginal voranbringen – derzeit passiert mehr in meinem Skizzenbuch. Aber lili hat ja bereits gute Vorlagen für neue Beiträge geliefert. :)

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Freizeitlos?

Wednesday, 5. May 2010 1:11

Mir wurde gerade einmal wieder vor Augen geführt, dass ich relativ viel und recht lange arbeite. Das bringt mich selbst oft zum Nachdenken und zu der Frage: Muss und darf das so? Andererseits: Brauche ich mehr Freizeit?

Dieses Freizeitkonzept seziere ich gerade und es bleibt nicht viel davon übrig. Bei einer Trennung zwischen Arbeit und Freizeit müssen wir von einem Zwang ausgehen; von einer Unfreiheit, mit der ein Teil des Tages verbracht wird. Als Gegenleistung für einen gewissen Lohn, der üblicherweise monatlich auf dem Konto landet. Natürlich habe ich auch vieles zu tun, das mir keinen Spaß macht. Doofe Aufgaben gibt es halt immer. Aber insgesamt mache ich doch den ganzen Tag, was ich sonst auch in meiner Freizeit gern täte — nur halt bezahlt. Letztendlich kommt es doch darauf an, seinen Lebensunterhalt mit etwas zu verdienen, was man gern tun mag.

Das klingt jetzt fürchterlich arrogant. Gegenüber allen, die mehr Verpflichtungen haben, eine Familie ernähren oder für andere Menschen sorgen müssen. Nicht jeder hat das Glück, von seiner Lieblingsarbeit gut leben zu können. Und doch halten sich so viele unnötig gefangen. “Aber ich kann doch nicht…” — da frage ich mich immer: Warum denn nicht? Wenn ich einmal kritisch überdenke, wozu ich mich gezwungen, genötigt, angehalten fühle, bleibt davon nicht vieles übrig. So vieles ist letztendlich freiwillig und oft stört nur die Angst vor der Veränderung den Gedanken, etwas aus dem Weg zu räumen, das nicht gemocht wird. Na klar gibt es Verpflichtungen und auch langfristige Zielstellungen, für die sich kurzfristige Unannehmlichkeiten lohnen. Aber ganz unzufrieden sollte niemand sein müssen.1

Neben einer Arbeit, die Spaß macht, ist auch noch wichtig, wie sie über den Tag verteilt wird. Ich habe mich ein halbes Jahr lang an einem Achtstundentag versucht. Erfolglos. Dieses Konzept, um neun ins Büro zu gehen, dort genau 8 Stunden lang (abgesehen von den Pausen) genau die benötigte Produktivität und Kreativität aufzubringen, die der Job verlangt, um  gegen 17 Uhr wieder zu Hause zu sein und den Tag mit “Freizeit” zu füllen, passt weder zu meiner Arbeitsweise noch fördert es Ideen. Mit fällt unter der Dusche ein, wie sich ein bestimmtes Problem lösen lässt2 oder beim Abwaschen. Ich habe nach dem Mittagessen keine Lust auf Arbeit, wohl aber abends um zehn. Wer es vermag — und auch das ist natürlich von der Art der Arbeit abhängig — sollte seinen Chef überreden, dann zu arbeiten, wann es dem persönlichen Empfinden entspricht. Als Gegenleistung muss man sich die Disziplin abverlangen, trotzdem das Soll zu erfüllen. Keine schwere Aufgabe, wenn die Arbeit selbst ein Stück Freizeitgestaltung ist.

Wenn der Tagesablauf frei ist, lässt sich darum jedes weitere Hobby flechten. Nachmittags an die frische Luft? Kein Problem, dann wird halt Abends nochmal gearbeitet. Mal einen Tag freimachen? So es die Termine erlauben, kann auch mit Wochenendtagen getauscht werden. Warum muss man sich bremsen, wenn Samstag Lust auf eine bestimmte Aufgabe aufkommt? Warum quälen, wenn der Mittwochmorgen bettaffin ist?

Alles unter dem Vorbehalt, dass die Arbeit es zulässt. Wer Öffnungszeiten hat, muss auch da sein. Das zählt quasi als ein Termin — und für die gilt auch: Termine werden eingehalten und sollten nicht allzu oft verschoben werden. 3 Meine Beobachtung ist aber, dass sich Menschen mit derartig festgelegten Arbeitszeiten selten darüber beschweren. Oft sind es nur die, die auch tatsächlich etwas daran ändern könnten. Vielleicht eine Reaktion auf den unbewussten Frust, der durch einen vermeidbaren Zwang entsteht. Langfristige Null-Bock-Phasen lassen sich damit auch nicht beheben. Wer nie arbeiten mag, sollte an seiner Aufgabe arbeiten. Kurzfristige Unlustphasen lassen sich so gut überbrücken.

Unterm Strich steht für mich: Ich habe keine dedizierte Freizeit. Da sind wenige Stunden, in denen ich unerreichbar bin oder nicht doch hier und dort mal etwas über die Arbeit aufploppt. Andererseits habe ich auch selten das Gefühl, etwas nicht tun zu können, weil es die Arbeitszeit verbietet. Selbst ein expliziter Feierabend ist möglich, wenn ich irgendwann beschließe, für den Rest des Tages nichts mehr zu machen. Was letztendlich nur heißt, mich nicht mehr an Verpflichtungen zu orientieren. Denn irgendwas mache ich ja trotzem.4

Für alle, die sich jetzt denken: “Das klingt ja nett, aber bei mir ist alles anders!” Ist es das wirklich? Ich habe mir inzwischen angewöhnt, bei jeder sich ergebenden Einschränkung zu fragen: Wo kommt diese Einschränkung her? Warum kann ich sie einhalten? Welche Konsequenzen hat es, sie aufzuheben oder zu umgehen? Wenn der Bei-mir-klappt-das-aber-nicht-Punkt erst einmal überschritten ist, lassen sich erstaunlich viele Dinge sehr leicht ändern.

  1. Ich habe heute mit Schrecken gelesen, dass es doch viele Menschen gibt, die in Deutschland arbeiten und zusätzlich Sozialbeihilfen beantragen müssen — das macht mich traurig. Wir sollten doch inzwischen zu mehr fähig sein; so als Gesellschaft… []
  2. und damit bin ich nicht allein! []
  3. Mit richtiger und geschickter Terminplanung lassen sich große Teile des Tages ebenfalls freiräumen []
  4. Zum Beispiel nicht endenwollende Blogbeiträge schreiben…. []

Thema: Gedanken, Lebensgefühl | Kommentare (5)